• 15.04.2010, 12:21:36
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FORMAT: Endbericht der ÖOC-Untersuchungskommission birgt einigen Sprengstoff

Verdacht gegen Ex-ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth erhärtet sich

Wien (OTS) - Der Endbericht der unabhängigen
ÖOC-Untersuchungskommission, der diese Woche fertig gestellt wurde
und nächste Woche präsentiert werden soll, bringt ungeheuerliche
Details der Gebarung im Österreichischen Olympischen Comité zu Tage.
Etwa ein Privatkonto des ehemaligen ÖOC-Generalsekretärs Heinz
Jungwirth, auf das über fünf Jahre hindurch wiederholt Überweisungen
in der Größenordnung von 300.000 Euro vom ÖOC erfolgt sind. Insgesamt
konnten die Prüfer Geldtransfers in der Höhe von rund neun Millionen
Euro nicht zuordnen.

Jungwirth, gegen den sie Staatsanwaltschaft wegen Untreue ermittelt
und für den die Unschuldsvermutung gilt, hat es sich - laut
Endbericht - auf ÖOC-Kosten gut gehen lassen. So soll er sich eine
Fußbodenheizung in seinem Pferdestall, Gartengeräte, Familienurlaube
und private Abschleppdienste vom ÖOC bezahlen haben lassen.
Der brisante Endbericht wird nächste Woche auch der
Staatsanwaltschaft Salzburg zur weiteren Verwendung ausgehändigt.

Rückfragehinweis:
Rückfragen: FORMAT Wirtschaft,
01/217 55-4112

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