FORMAT: Endbericht der ÖOC-Untersuchungskommission birgt einigen Sprengstoff

Verdacht gegen Ex-ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth erhärtet sich

Wien (OTS) - Der Endbericht der unabhängigen ÖOC-Untersuchungskommission, der diese Woche fertig gestellt wurde und nächste Woche präsentiert werden soll, bringt ungeheuerliche Details der Gebarung im Österreichischen Olympischen Comité zu Tage. Etwa ein Privatkonto des ehemaligen ÖOC-Generalsekretärs Heinz Jungwirth, auf das über fünf Jahre hindurch wiederholt Überweisungen in der Größenordnung von 300.000 Euro vom ÖOC erfolgt sind. Insgesamt konnten die Prüfer Geldtransfers in der Höhe von rund neun Millionen Euro nicht zuordnen.

Jungwirth, gegen den sie Staatsanwaltschaft wegen Untreue ermittelt und für den die Unschuldsvermutung gilt, hat es sich - laut Endbericht - auf ÖOC-Kosten gut gehen lassen. So soll er sich eine Fußbodenheizung in seinem Pferdestall, Gartengeräte, Familienurlaube und private Abschleppdienste vom ÖOC bezahlen haben lassen.
Der brisante Endbericht wird nächste Woche auch der Staatsanwaltschaft Salzburg zur weiteren Verwendung ausgehändigt.

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