Bundespräsidentenwahl - Kandidat Gehring

"Hofburgkandidatur kann das Hirn schädigen"

Wien (OTS) - Es ist schon skurril. Der Kandidat Gehring sagt im Presseinterview: "Dass Kinder, die den Kindergarten besuchen, in ihrer Hirnentwicklung nicht so gut vorankommen". Mehr als 90 % der Eltern verhalten sich also völlig unverantwortlich ihren Kindern gegenüber, weil sie ihre Kinder in Kindergärten bilden und betreuen lassen. "Diese Botschaft wird die Eltern freuen Herr Gehring" sagt Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde. Es scheint als würde die Hofburgkandidatur bei Herrn Gehring Hirnschäden verursachen. Anders lassen sich solche und ähnliche Kommentare nicht erklären.

Vielleicht hilft und beruhigt es, wenn er erfährt, dass Kindergärten längst zu elementaren Bildungseinrichtungen geworden sind, die für die positive Entwicklung der Kinder eine große Bedeutung haben. Die Eltern wissen das natürlich. Deshalb gibt es auch kaum noch Kinder, die nicht in den Genuss dieser Bildungseinrichtung kommen. "Wir Kinderfreunde engagieren uns dafür, dass die Qualität im Kindergarten noch besser wird. Wir wollen kleinere Gruppen und besser ausgebildete PädagogInnen und wir wollen den Gratiskindergarten weiter ausbauen. Gerade in der Krise sind Investitionen in Bildung und Beschäftigung wichtig" betont Rammer. Es ist bedauerlich, dass die ÖVP keinen Kandidaten oder keine Kandidatin nominiert hat. Dadurch bekommen Extremisten wie Rosenkranz und Gehring einfach eine zu hohe Aufmerksamkeit. Die aktuelle Warnung vor Gehirnschäden beim Kindergartenbesuch ist weniger gefährlich denn lächerlich, aber dem Ansehen des Bundespräsidentenamtes ebenso wenig zuträglich wie die gefährlichen Aussagen zum Verbotsgesetz der Frau Rosenkranz" schließt Rammer.

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Kinderfreunde Österreich
Gernot Rammer, Tel. 01/5121298-52

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