ÖH Uni Wien: Studiengebühren restlos abschaffen

TU-Rektor schlägt wahnwitzige Studiengebühren vor

Wien (OTS) - In einem Interview mit dem "Industriemagazin" schlägt TU Rektor Skalicky Studiengebühren von mindestens 10.000 Euro sowie Zugangsbeschränkungen vor und argumentiert diese mit einem "Ansturm an Deutschen".

"Skalickys Vorschlag ist einfach unglaublich: Über 80% der Studierenden müssen arbeiten, um studieren zu können und leben von miserablen Jobs. 10.000 Euro jährlich können sich gerade mal die Oberen 10.000 leisten", kritisiert Oona Kroisleitner, ÖH Uni Wien Vorsitzteam.

"Der Versuch, sich mit einem Appell an österreich-patriotische Bauchgefühle eine ernsthafte Debatte zu ersparen, zeigt ein weiteres Mal, dass den Rektoren jedes Mittel recht ist um den neoliberalen Umbau der Universitäten voranzutreiben", so Veronika Helfert, Voristzteam ÖH Uni Wien.

"Skalicky beweist mit dem Vorschlag, dass er aus den Protesten nichts gelernt hat: Anstatt Rektoren, die sich Gedanken darüber machen, wie Menschen am Besten von Unis fern gehalten werden, braucht Österreichs Bildungssystem dringend ernstzunehmende Finanzierungslösungen und Gesetzesgrundlagen, die die Mitbestimmung von Studierenden stark aufwerten", schließt Flora Eder, Vorsitzteam ÖH Uni Wien.

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