• 13.04.2010, 18:00:01
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Allianz: Steigende Kriminalität erhöht Nachfrage nach Kunstversicherungen

Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise steht Kunst
als Investment bei Vermögenden hoch im Kurs - aber ebenso im
Fadenkreuz des organisierten Verbrechens. Weltweit entsteht dadurch
ein Schaden von mehreren Milliarden Euro pro Jahr. In Österreich
werden pro Tag 1 bis 2 Kunstwerke gestohlen - damit steigt auch das
Bedürfnis, Kunstsammlungen bestmöglich zu schützen.

Kunstkriminalität verursacht jährlich einen Schaden von rund sechs
Milliarden Euro weltweit - und ist damit einer der größten
Kriminalitätsbereiche nach Geldwäsche, Drogen- und Menschenhandel. In
Österreich entsteht durch Kunstkriminalität ein jährlicher Schaden
von geschätzten 5 Millionen Euro. 2009 wurden 113 Kunstdiebstähle in
Österreich angezeigt, dabei wurden 500 Bilder und 115 Statuen
gestohlen. Mag. Maximilian Edelbacher, Special Investigator und
ehemaliger Vorstand des Sicherheitsbüros, ist sicher: Organisierte
Kriminalität, Raub, Einbruch, Betrug und Sachbeschädigungen machen
auch vor Kunstobjekten privater Sammler nicht Halt. In Österreich
werden täglich 1 bis 2 Kunstwerke gestohlen - 54 Prozent davon aus
Privatbesitz. "Dass Kunstobjekte eines besonderen Schutzes bedürfen,
ist nicht immer in das Bewusstsein der Kunstsammler vorgedrungen. Es
wird am falschen Ort gespart: Wer viel für ein Kunstobjekt ausgibt,
sollte auch in dessen Schutz investieren", so Edelbacher.

Haushaltversicherung allein nicht ausreichend

Der individuelle Wunsch nach Werterhaltung und Wertsicherung in
den eigenen vier Wänden steht gerade in Zeiten wie diesen hoch im
Kurs: Vermögende Privatpersonen investieren seit dem Ausbruch der
Krise vermehrt in Kunst als sichere Anlageform, auch das individuelle
Sicherheitsbedürfnis im Zuge der steigenden Kriminalitätsraten nimmt
zu. Diesen Entwicklungen zum Trotz gäbe es vielfach aber immer noch
auch in Sachen Versicherungsschutz ein fehlendes Risikobewusstsein:
"Kunstliebhaber, die nur eine Haushaltversicherung abgeschlossen
haben, wissen oft nicht, dass sie unterversichert sind", erklärt Dr.
Johann Oswald, Vorstand der Allianz Gruppe in Österreich. Dabei werde
nämlich übersehen, dass eine übliche Haushaltversicherung nicht den
notwendigen individuellen Versicherungsschutz für Kunstwerke bietet.

Steigender Beratungsbedarf erfordert umfassende Risiko-Expertise

Ob bzw. mit welcher Summe bestimmte Kunstgegenstände versichert
werden können, wird direkt vor Ort entschieden: Vor
Versicherungsabschluss inventarisieren und fotografieren
Kunstsachverständige die Gegenstände. Auf Basis dieser Expertise
werden die Werte für die Polizzierung ermittelt und mit dem Kunden
vereinbart: "Im Schadenfall herrscht dann absolute Klarheit über den
Wert", so Oswald. Neben dem maßgeschneiderten Versicherungskonzept
zählt auch die Beratung hinsichtlich Sicherheitsvorkehrungen,
Aufbewahrung, Konservierung, Restaurierung und Transport von
Kunstwerken zu den Serviceleistungen der Allianz. Auch für den Worst
Case ist vorgesorgt: Das Wiederfinden gestohlener Objekte wird durch
das "Art Loss Register" erleichtert - ein Eintrag und die weltweite
Kooperation der Allianz Group mit namhaften Kunst- und
Sicherheitsinstitutionen bilden die Grundlage dieser internationalen
Fahndungsmethode. Dabei arbeitet die Allianz mit der
Bundeskriminalpolizei zusammen, wobei im Bedarfsfall das Gut auf die
Fahndungsliste gesetzt wird.

Kunstsammlungen ab 100.000 Euro versicherbar

Für Kunstliebhaber ist insbesondere die Wahl der richtigen
Versicherung von Gemälden, Skulpturen, Möbeln, Antiquitäten,
Teppichen, Silbergegenständen, Münzen, Medaillen, Uhren, Schmuck
sowie jede Art von Sammelobjekten eine im Ernstfall entscheidende
Frage. Daher gibt es bei der Allianz eine bedarfsgerechte und
individuell zugeschnittene Versicherungslösung: Für Kunstsammler, die
Werte von über 100.000 Euro besitzen, kann "Art Privat" als Zusatz zu
einer bestehenden Haushaltversicherung abgeschlossen werden, für
exklusive Haushalte mit Kunstsammlungen im Wert von über 400.000 Euro
wird die Kunst- mit der Haushaltversicherung kombiniert. Gegenüber
einer Haushaltversicherung besteht bei der Kunstversicherung erhöhter
Schutz durch die sogenannte "All Risk" Deckung:
Entschädigungsanspruch gibt es nicht nur bei Einbruch, sondern auch
bei einfachem Diebstahl. Im Rahmen der Kunstversicherung werden auch
Schäden versichert, die plötzlich und unvorhergesehen an versicherten
Sachen entstehen. Dabei werden beispielsweise Schäden durch glimmende
Glut abgegolten. Die Entschädigung umfasst darüber hinaus die
eingetretene Wertminderung, auch Missgeschick ist versicherbar. Zum
Beispiel dann, wenn ein Bild von der Wand fällt oder beschädigt wird,
oder es durch Wasser-, Brand- oder Sengschäden in Mitleidenschaft
gezogen wird. "Die Auszahlung der Leistung für entstandene Schäden
erfolgt innerhalb einer Woche", erklärt Oswald.

Die Allianz versichert derzeit Risken im Wert von rund 200
Millionen Euro - Tendenz: steigend. "Wir orten bei vermögenden Kunden
erhöhten Beratungsbedarf im Segment Kunstversicherung und attestieren
diesem Feld Wachstumspotenzial. Wir möchten das Volumen der Beratung
verdoppeln", so Oswald abschließend.

Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news/

- Foto: Dr. Johann Oswald ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung als PDF
- Handout als PDF
- Handout Mag. Max Edelbacher als PDF

Rückfragehinweis:

Dr. Marita Roloff
   Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien
   Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261
   E-Mail: marita.roloff@allianz.at
   Internet: www.allianz.at

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