- 13.04.2010, 15:50:23
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Bank Austria Stellungnahme zu den Aussagen der FPÖ
Wien (OTS) - Die Bank Austria ist über die jüngsten Behauptungen
von FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache erstaunt, da sie
nicht den Fakten entsprechen. Da der Eindruck besteht, dass im
freiheitlichen Parlamentsklub nicht alle Fakten über die Bank Austria
bekannt sind, werden die fehlenden Informationen im Folgenden kurz
aufgezeigt:
Die Bank Austria ist die eigenkapital- und ergebnisstärkste Großbank
Österreichs
Die Bank Austria gehört zur UniCredit Group, die mit einer
Bilanzsumme von 929 Milliarden Euro die viertgrößte Bankengruppe in
Europa ist und die selbst in den beiden Krisenjahren 2008 und 2009
kein einziges negatives Quartal verzeichnet hat. Gleiches gilt für
die Bank Austria. Sie ist darüber hinaus mit einem Nettogewinn von
1,1 Milliarden Euro 2009 und 10,4 Prozent Eigenkapital die ertrags-
und eigenkapitalstärkste Großbank Österreichs.
Die Bank Austria ist also ein kerngesundes Unternehmen und verfügt
über ein grundsolides, breit aufgestelltes Geschäftsmodell. Aus
diesem Grund hat sie als einzige heimische Großbank keine Staatshilfe
in Anspruch genommen - also nicht auf das Geld des Steuerzahlers
zurückgreifen müssen - und hat stattdessen ihre Kapitalbasis aus
eigener Kraft über den Markt gestärkt. Die Sorge der FPÖ betreffend
die Haftung der Stadt Wien für Spareinlagen, die bis zum Jahr 1998
bei der Bank Austria gemacht wurden, ist somit unbegründet.
Unabhängig davon ist und bleibt die Region Zentral- und Osteuropa
(CEE) der Wachstumsmarkt vor unserer Haustür. So wird CEE bereits in
diesem Jahr wieder doppelt so schnell wachsen wie Westeuropa. Das
Risiko-Exposure der UniCredit Group in diesen Ländern ist dabei im
Vergleich zur Größe der Bankengruppe verhältnismäßig gering. So
entfallen nur 13 Prozent aller von der UniCredit Group vergebenen
Kredite auf Zentral- und Osteuropa.
Die Bank Austria Kundendaten unterliegen weiter dem österreichischen
Bankgeheimnis
Die Verlagerung von Bank Austria Kundendaten nach Verona im
letzten Sommer erfolgte unter voller Wahrung des österreichischen
Bankgeheimnisses und des Datenschutzes. Die Kundendaten werden
weiterhin in Österreich gewartet, und durch die Steuerung der
Zugriffsrechte auf die Daten in Wien und ihre Verschlüsselung im
Rechenzentrum in Verona ist sichergestellt, dass keine unberechtigten
Personen Daten erhalten oder einsehen können. Der Datentransfer wird
über redundante, verschlüsselte Hochgeschwindigkeits-Datenleitungen
durchgeführt.
Anders ausgedrückt: der Safe steht in Verona. Die Kombination, der
Schlüssel und der Dechiffriercode dafür sind aber in Wien. Der
Zugriff darauf unterliegt den österreichischen Gesetzen.
Mit der UGIS in Verona verfügt die Bank Austria zudem über eines
der modernsten und sichersten Rechenzentren in Europa und erhöht
damit die Sicherheitsstandards für die Kunden erheblich.
Stabile Personalentwicklung der UniCredit Bank Austria in Österreich
Die Personalentwicklung der Bank Austria verläuft äußerst stabil.
2009 beschäftigte die Bank Austria inklusive der bei
Tochtergesellschaften der UniCredit Group beschäftigten
Mitarbeiterinnen 10.886 MitarbeiterInnen in Österreich, das sind um
147 MitarbeiterInnen mehr als 2007 (10.739 MitarbeiterInnen). 2008
waren 10.994 MitarbeiterInnen in Österreich beschäftigt. Wir gehen
auch künftig von einer stabilen Personalentwicklung aus, denn es gab
und gibt keine Pläne für massive Personaleinsparungen wie heute
seitens der FPÖ in den Raum gestellt.
Rückfragehinweis:
Bank Austria Pressestelle Österreich
Martin Halama, Tel. +43 (0)5 05 05 52371
E-Mail: martin.halama@unicreditgroup.at
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