• 13.04.2010, 10:49:56
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Reimon (Grüne Bgld.): Unterscheidungsunfähigkeit bei PräsidentschaftkandidatIn ist politische Bankrotterklärung der ÖVP

Was soll an Barbara Rosenkranz "bürgerlich" sein?

Eisenstadt (OTS) - "Dass eine sich selbst staatstragend nennende
Partei wie die ÖVP nicht unterscheiden kann zwischen einem
Kandidaten, dessen Amtsführung weit über die Parteigrenzen hinweg
anerkannt ist und einer Kandidatin, die immer wieder durch extreme
Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut auffällt, kommt einer
politischen Bankrotterklärung gleich. Leider gilt dies auch für die
ÖVP-Burgenland, die immerhin in der dortigen Landesregierung sitzt",
kritisiert der Spitzenkandidat der Grünen zur Burgenländischen
Landtagswahl, Michel Reimon.

Dass Barbara Rosenkranz von ÖVP-Funktionären wiederholt als
"bürgerliche" Kandidatin bezeichnet werde, sei für Reimon völlig
unverständlich. "Was soll bürgerlich sein an einer Kandidatin, die
nur auf Druck und nach langer Nachdenkpause gewillt war, sich von
einem Regime zu distanzieren, das zuerst den bürgerlichen Rechtsstaat
zertrümmert und in der Folge Millionen Menschen das Leben gekostet
hat?", fragt Reimon.

"ÖVP-Chef Franz Steindl würde es gut zu Gesicht stehen, die
Gleichsetzung eines überzeugten Republikaners und einer hart an der
Grenze zur NS-Wiederbetätigung vorbeischrammenden Kandidatin zu
beenden. Das wäre eine Entscheidung, die das Prädikat 'bürgerlich'
verdienen würde", so Reimon.

Rückfragehinweis:
Thomas Hohenberger - Pressesprecher
0664-8317472

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