Bürgerforum bringt Thema "EU" in den Präsidentschaftswahlkampf

Die Rolle des Bundespräsidenten im Verhältnis zu den EU-Partnern und den EU-Projekten.

Wien (OTS) - Im Rahmen des "Bürgerforum Europa2020" fand heute im Haus der EU in Wien eine Diskussion mit Bundespräsident Heinz Fischer über die Rolle Europas und des Staatsoberhauptes zu den EU-Partnern sowie den EU-Projekten statt. Ziel der Diskussion - an der neben dem Bundespräsidenten sowie den Forums-Sprechern Karas, Bösch und Voggenhuber auch Erhard Busek und Mercedes Echerer teilnahmen - war es, das Thema EU in den laufenden Präsidentschaftswahlkampf einzubringen und eine Diskussion bei Politikern und Bürgern darüber in Gang zu setzen: "Es ist wichtig, dass die Wähler das Amt des Staatsoberhauptes in einen europäischen - nicht rein nationalen -Rahmen setzen. Nur dann kann man als demokratiebewusster Wähler sein Recht zu wählen und das bestinformiert ausüben." Deshalb sei die aktive Teilnahme, nicht nur der Politiker, sondern auch der Bürger unerlässlich.

Mit der Veranstaltung setzt das Bürgerforum seine Bestrebungen fort, unabhängige Diskussionen mit Politikern unter Beteiligung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger zu veranstalten. Nach dem "Hearing" mit EU Kommissar Johannes Hahn im vergangenen September war die Einladung an Fischer die zweite Diskussionsrunde, die vom Bürgerforum Europa2020 veranstaltet wurde: "Unser Ziel ist es, gemeinsam mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten unter aktiver Einbindung der Bürgerinnen und Bürger Themen jenseits der Tagesthemen anzusprechen, um so wichtigen Entscheidungsprozessen eine transparente, offene und öffentliche Bühne zu geben".

Rückfragen & Kontakt:

Herbert Vytiska
Tel.: 0664 256 0566

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0014