Bündnis "Lichtertanz": Rosenkranz muss sich von Neonazi-Internetplattform distanzieren!

Stimmungsmache für Rosenkranz und Gewaltaufrufe auf Neonazi-Homepage zeigen Wichtigkeit des Lichtertanzes als Zeichen gegen Rechtsextremismus

Wien (OTS) - Das Organisationsteam und Bündnis der Veranstaltung "Lichtertanz gegen Rosenkranz", die am 25. März mit 9.000 BesucherInnen ein starkes Zeichen für Vielfalt, Solidarität und Zivilcourage setzte, verurteilt die offenen Gewaltaufrufe auf der Neonazi Internetplattform "alpen-donau.info" scharf. In einem Homepageeintrag vom 24. März mit dem Titel "Antifaschisten vor den Vorhang" werden einzelne ProponentInnen des Bündnisses mit Fotos abgebildet und in einer einzigen Schimpforgie als "geisteskrank", "Stänkerjude", "Wichtigmacher" oder "Schwuchteln" attackiert. Mit dem Abschlusssatz "Hoffentlich bläst ihnen bald jemand das Licht aus", findet sich auch ein klarer Aufruf zur Gewalt auf der Homepage.

Die Wahlempfehlungen für Rosenkranz auf der Homepage machen zudem klar, auf welchen Kreis sich die Fangemeinde der FPÖ-Kandidatin mittlerweile reduziert hat: auf rechtsextreme Internet-Hooligans und gewaltbereite Neonazis. Eine klare Distanzierung Rosenkranz' von den Gewaltaufrufen und dem Internetnetzwerk ist längst überfällig!

Als Bündnis wollen wir festhalten, dass diese skandalösen Einschüchterungsversuche zeigen, wie notwendig es war, im Zuge des "Lichtertanzes" ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die mit hasserfüllten Einträgen überhäufte Neonazi-Homepage zeigt auf, wie weit die Vernetzung der rechtsextremen Szene vorangeschritten ist. Die AkteurInnen des Bündnisses werden sich davon nicht einschüchtern oder von ihrem Einsatz gegen Rechtsextremismus abbringen lassen.

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