- 09.04.2010, 12:49:11
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Marek: Mehr Frauen in Top-Jobs bringen ist eine zentrale Herausforderung für den Wirtschaftsstandort Österreich
Staatssekretärin Marek präsentiert "Zukunft.Frauen" - Neues Führungskräfteprogramm des BMWFJ in Kooperation mit WKÖ und IV für qualifizierte Mitarbeiterinnen
Wien (OTS/BMWFJ) - Eine aktuelle Studie der
Karmasin-Motivforschung im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeigt,
dass für Frauen in Österreich einerseits optimale Rahmenbedingungen
wichtig sind, damit sie sich für einen Führungsjob bewerben.
Andererseits fehlen ihnen oftmals - selbst bei Top-Qualifikation -
aber auch die Motivation und das Selbstbewusstsein für einen
Führungsjob. "Je höher eine neu zu besetzende Position in einem
Unternehmen ist, umso weniger Bewerbungen gibt es von Frauen, weil
diese oft zu hohe Ansprüche an sich selber stellen. Wir brauchen die
Frauen aber in Spitzenpositionen, und daher müssen wir ihnen den
Rücken stärken, ihnen Mut machen, ihr Selbstvertrauen wecken", so
Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend, heute, Freitag, im
Wirtschaftsministerium bei der Enquete "Zukunft.Frauen - Das neue
Führungskräfteprogramm für Frauen". Ziel dieses in Kooperation des
BMWFJ mit der Wirtschaftskammer Österreich und der
Industriellenvereinigung gestarteten Führungskräfteprogramms ist es,
qualifizierte Frauen, die in ihrem Unternehmen als potenzielle
Kandidatinnen für einen Führungsjob gelten, zu fördern und gezielt
für diese Aufgabe vorzubereiten.
"Es ist schlichtweg eine Frage von Business und nicht nur von
sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung, dass Frauen in den
Unternehmen auch in Top-Positionen gleichermaßen vertreten sind.
Warum können Unternehmen glauben, erfolgreich zu sein, wenn sie ihre
Talente ausschließlich aus 50 Prozent der Bevölkerung rekrutieren? Um
hier aktiv gegenzusteuern starten wir deshalb nach norwegischem
Vorbild das Führungskräfteprogramm 'Zukunft.Frauen'", sagte die
Staatssekretärin weiter. "Damit wollen wir Frauen auf ihrem Weg an
die Spitze unterstützen und sie in ihrem Selbstvertrauen im Hinblick
auf die Übernahme von Führungspositionen stärken. Ziel ist es,
qualifizierte Frauen gezielt zu fördern und für Management- und
Aufsichtsratspositionen vorzubereiten."
Im Anschluss an die Statements von Staatssekretärin Christine
Marek, WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser und von Markus
Beyrer, dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung , folgten
Impulsreferate von Harry Gatterer (Zukunftsinstitut Österreich),
Heidemarie Schutt (accenture) und Sophie Karmasin (Karmasin
Motivforschung). Danach stellte Nina Solli vom norwegischen
Arbeitgeberverband NHO das norwegische Best Practice Modell "Female
Future" vor, das als Vorbild für das österreichische Programm
"Zukunft.Frauen" dient. Bereits im Zuge einer Reise Ende Oktober 2009
nach Norwegen machten sich Staatssekretärin Marek sowie
Vertreterinnen der Wirtschaftskammer Österreich und der
Industriellenvereinigung vor Ort ein Bild von den norwegischen
Initiativen zur Frauenförderung.
Nach der Präsentation "Zukunft.Frauen - das Programm für
Österreich" durch Programmleiterin Michaela Kern moderierte Martina
Salomon (Die Presse) einen Round Table mit Ingrid Lawicka (Infineon),
Ulrike Baumgartner-Gabitzer (Verbund) und Michael Krottmeyer (ISS),
Vertreter/innen einiger Unternehmen, deren Mitarbeiterinnen am ersten
Modul von "Zukunft.Frauen" teilnehmen.
Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen"
Ziel des neuen Führungskräfteprogramms "Zukunft.Frauen" ist es,
qualifizierte Frauen, die in ihrem Unternehmen als potenzielle
Kandidatinnen für einen Führungsjob gelten, zu fördern und für diese
Aufgabe vorzubereiten. Das Programm umfasst verschiedenste Themen,
wie Unternehmensführung, Personalmanagement und
Aufsichtsratstätigkeit, aber auch sogenannte Soft Skills, wie
Rhetorik und Präsentation, Konfliktmanagement sowie
Verhandlungsführung und Leadership. Insgesamt finden die Workshops
berufsbegleitend an 15 Tagen verteilt über ein Jahr statt. Ebenso
wichtiger Bestandteil ist das laufende Vernetzen und Austauschen mit
österreichischen und internationalen Topmanagern. Das erste Modul
startet im Herbst 2010. Nähere Informationen finden Sie unter
www.zukunft-frauen.at.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft,Familie und Jugend Staatssekretariat: DI (FH) Lukas Pohl Tel.: +43 (01) 711 00-5838 Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer +43 (01) 711 00-2058 [email protected] www.bmwfj.gv.at
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