ÖAMTC-Ambulanzjet fliegt heute Abend verunfallten Kärntner Freerider aus Norwegen nach Klagenfurt

Club übernimmt Kosten von 17.000 Euro für medizinisch betreuten Heimflug

Wien (OTS) - Mit dem Heli rauf, mit dem Ambulanzjet runter. So könnte man den Skiurlaub des 24-jährigen Alex H. aus Hermagor (Kärnten) kurz umreißen. Am 7. April startete der Kärntner Freerider gemeinsam mit fünf Freunden in Tromsö zum Heliskiing in den norwegischen Bergen. Der Kärntner ist sowohl auf Snowboard als auch auf Schiern ein ausgewiesen talentierter und erfahrener Athlet. "Doch auch Champions sind vor Verletzungen nicht gefeit", sagt Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Der Sportler zog sich bei der Abfahrt infolge eines Sturzes einen Beinbruch (Tibia-und Fibula-Trümmerfraktur) zu. Der Unfall passierte am Nachmittag an einer Stelle, an der es keinen Handyempfang gab. Einer der fünf Freunde setzte darauf hin die Talfahrt bis zu einer Stelle fort, an der er telefonieren und somit über Notruf die Rettung alarmieren konnte. Nach zwei bangen Stunden traf ein Rettungshubschrauber an der Unglücksstelle ein. "Der Notarzt nahm eine Erstversorgung vor, dann wurde der Kärntner mittels Seilbergung zu Tal geflogen und an einer geeigneten Stelle in den Hubschrauber gehoben", schildert der ÖAMTC-Experte. Glück im Unglück: Die Sonne scheint oberhalb des nördlichen Polarkreises wesentlich länger als in unseren Breiten. Nur dadurch war auch spätabends eine Hubschrauberbergung möglich.

Um 21 Uhr traf der Hermagorer im Spital in Tromsö ein, die Notbehandlung erfolgte um Mitternacht. Auch coole Typen wünschen sich in so einer Situation möglichst schnell in die Heimat zurück zu einem Arzt oder in ein Krankenhaus ihres Vertrauens. Zu seinem Glück ist Alex. H. Inhaber eines ÖAMTC-Schutzbriefes. Nach einem Telefonat mit einem Mitarbeiter der Schutzbrief-Nothilfe des Clubs wurden sofort alle Schritte für die Verlegung von Norwegen nach Klagenfurt in die Wege geleitet.

Heute startet der Ambulanzjet des ÖAMTC nach Tromsö, geplante Landung am Klagenfurter Flughafen ist um 21.15 Uhr. Von dort wird Alex H. direkt ins UKH Klagenfurt gefahren. Dort wird auch die Operation des Beines erfolgen.

Über die angefallenen Kosten von ca. 17.000 Euro braucht sich der junge Schutzbrief-Inhaber wenigstens keine Sorgen machen - die übernimmt zur Gänze der ÖAMTC. Ebenso weitere Kosten, die für die Hubschrauberbergung anfallen dürften.

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