ÖH zu Karl: Fachhochschulen kein Vorbild bei Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren

Ausfinanzierte Hochschulen brauchen keine Beschränkungen

Wien (OTS) - Die ÖH Bundesvertretung erteilt den Aussagen von Ministerin Karl anlässlich des 4. Forschungsforums der österreichischen Fachhochschulen eine klare Abfuhr. "Karl sucht nach einem Hintertürchen, um ihre Ideen von beschränkten Universitäten endlich durchzusetzen. Während im vom BMWF ausgerichteten Hochschuldialog von mehr Studierenden und einer Verbesserung der Studienwahl gesprochen wird, schickt Karl 124b Anträge in Begutachtung und lässt nichts unversucht um Zugangsbeschränkungen durchzusetzen - das ist mehr als ärgerlich", so Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

"Die österreichischen Hochschulen müssen aufinanziert werden. Nicht Exzellenzprogramme und Forschungsplattformen, sondern die Lehre muss endlich gestärkt werden! Die Studierenden haben ein Recht auf vernünftige Bedingungen und vor allem ein Recht darauf studieren zu dürfen - wir brauchen keine Beschränkungen sondern einen glaubwürdigen Fahrplan zur Erhöhung des Hochschulbudgets auf 2 % des Bruttoinlandprodukts", so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

"Zugangsbeschränkungen sind weder fair, noch verbessern sie die Situation der Hochschulen. Sie führen allerhöchstens zu Frustration und Studienabbrüchen in anderen Fächern", so Eva Maltschnig, Generalsekretärin der ÖH Bundesvertretung mit dem Verweis auf die StudienabbrecherInnenstudie des IHS von 2009. "Wenn Karl wirklich mehr Studierende will, muss sie einen anderen Weg einschlagen", so Maltschnig abschließend.

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