Nichtraucherschutz: IFES-Studie bestätigt Weg der rot-weiß-roten Gastronomie

Tabakgesetz ist vernünftiger Kompromiss: Mehrheit der Österreicher mit heimischer Regelung zufrieden - Es existieren keine EU-Pläne für generelles Rauchverbot

Wien (OTS/PWK273) - "Allen Unkenrufen zum Trotz: Das
Tabakgesetz ist eine vernünftige Regelung, weder die Bevölkerung, noch die Wirte wollen ein totales Rauchverbot", ist Helmut Hinterleitner, Obmann des Fachverbandes der Gastronomie in der WKÖ, überzeugt und sieht die bisherigen Linie der heimischen Gastronomie durch die heute präsentierte Studie des Institutes für empirische Sozialforschung (IFES), die das Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben hat, bestätigt.

Die Ergebnisse der Studie: 70 Prozent der Österreicher sind für räumlich getrennte Raucherbereiche in Lokalen, lediglich 19 Prozent wünschen sich einen totales Rauchverbot. Die Mehrheit der Bevölkerung (59 Prozent) ist dafür, dass Österreich in puncto Tabakkonsum in der Gastronomie seinen bisherigen Weg fortsetzt. "Diese Ergebnisse sind für die heimische Gastronomie sehr erfreulich und bestärken uns auf unserem bisherigen Weg", so Hinterleitner.

In Hinblick auf die Forderungen der Grünen nach einem generellen Rauchverbot entgegnet der Fachverbandsobmann: "Wir verwehren uns dagegen, dass durch Falschmeldungen und puren Populismus Verunsicherung bei den Gastwirten erzeugt wird. Eines ist sicher: Die Europäische Union kann kein generelles Rauchverbot für ihre Mitgliedsländer erlassen, weil ihr dazu derzeit die rechtlichen Kompetenzen fehlen. Wann und in welcher Form es allenfalls zu einer Regelung beim Arbeitnehmerschutz kommen könnte ist reine Spekulation." Der Branchensprecher der rot-weiß-roten Gastronomie fordert daher ein Ende der Verunsicherungspolitik und erwartet sich, dass "die Grünen zu dem von ihnen im Nationalrat mit beschlossenen Tabakgesetz stehen."
"Die Frist für Umbaumaßnahmen läuft jedenfalls noch bis zum 1. Juli 2010. Bis dahin müssen die Gastronomen die wärmere Jahreszeit zur Vornahme der notwendigen Umbauten nutzen, oder sich zum Nichtraucherlokal erklären", stellt Hinterleitner klar. (AC)

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