• 07.04.2010, 15:58:37
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Peter Haubner begrüßt thermische Sanierung als stimmigen Wachstumsimpuls

In Aussicht gestellte weitere Bundesfördermittel zur thermische Sanierung in Höhe von 100 Millionen Euro pro Jahr sind erster wichtiger Schritt

Wien (OTS) - Die Politik hat vor allem im vergangenen Jahr
zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Folgen der Wirtschaftskrise
abzufedern. "Hier haben wir zeitgerecht und lösungsorientiert agiert.
Die Folge ist, dass unser Budgetdefizit auf 4,7 Prozent des BIP
angestiegen ist", so der Generalsekretär des Österreichischen
Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner. "Jetzt müssen wir uns auf
ein Gesamtkonzept mit dem Fokus auf ausgabenseitige Einsparungen in
allen öffentlichen Bereichen konzentrieren", unterstreicht Haubner.

"Um das aufkeimende Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden, dürfen
nachhaltige Wachstumsimpulse nicht frühzeitig ausgesetzt werden. Denn
Wirtschaftswachstum wirkt sich positiv auf unsere
Haushaltskonsolidierung aus", so Haubner. "Vorausschauend müssen dort
Anreize gesetzt werden, wo volkswirtschaftlich sinnvolle und
nachhaltige Investitionen ausgelöst werden", betont Haubner.

Haubner begrüßt in diesem Zusammenhang den auf der Klausur des
ÖVP-Parlamentsklubs von Bundesminister Reinhold Mitterlehner und
Bundesminister Niki Berlakovich vorgeschlagenen und schon in der
Energiestrategie vorgesehenen massiven Ausbau der thermischen
Sanierung. Denn der Gebäudesanierungsbedarf in Österreich ist enorm:
40 Prozent des österreichischen Gebäudebestandes sind
Nachkriegsgebäude. Damit wird eine gewaltige Hebelwirkung ausgelöst:
"Wir haben bei der Investitionsoffensive zur thermischen Sanierung
aus dem Konjunkturpaket II 2009 gesehen, dass die 100 Millionen Euro,
die wir für die thermische Sanierung in die Hand genommen,
Investitionen in Höhe von 660 Millionen Euro ausgelöst haben. Wir
sprechen hier von einem Hebel von 1:6", unterstreicht Haubner. "Der
Einsatz des Wirtschaftsbundes für die thermische Sanierung macht sich
nun bezahlt. Die in der Energiestrategie unter Einbeziehung der
Länder angedachte Förderung von 400 Millionen Euro pro Jahr würden
2,6 Milliarden Euro an Investitionen auslösen und rund 40.000
Arbeitsplätze schaffen bzw. sichern."

Haubner abschließend: "Maßnahmen zur thermische Sanierung sind für
die Wirtschaftsankurbelung, die Umwelt und den Staatshaushalt
gleichermaßen positiv: Sinnvolle nachhaltige Maßnahmen für die Umwelt
werden gefördert, die Wirtschaft wird angekurbelt, damit
Beschäftigung gesichert und der Staatshaushalt profitiert von den
daraus resultierenden Steuereinnahmen."

Rückfragehinweis:

Österreichischer Wirtschaftsbund
   Bundesleitung
   
   Mag. Elisabeth Haslauer
   [T: +43 1 505 47 96 -42
   [F: +43 1 505 47 96 - 942
   [M: +43 664 88 42 42 04
   [E: e.haslauer@wirtschaftsbund.at

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