- 07.04.2010, 14:28:25
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VP-Ekici ad Islamstudie: Stadt Wien muss Ängste ernst nehmen
Stadt trägt durch verfehlte Integrationspolitik Mitschuld am Entstehen solcher Ängste
Wien (OTS) - "Die heute präsentierten Zahlen der Islamstudie, nach
der rund 50 Prozent den Islam als Bedrohung sehen, sind alarmierend
und es sollten auch bei den zuständigen Stellen der Stadt Wien die
Alarmglocken läuten. Ohne Zweifel ist, dass die Stadt Wien durch ihre
verfehlte Integrationspolitik und auch eine fehlende
Stadtentwicklungspolitik den Nährboden für Ängste und auch für die
hetzerische Politik der FPÖ geschaffen hat. Wien ist dank dieser
Politik auf dem besten Weg seine Tradition des friedlichen
Zusammenlebens zu verlieren. Die Stimmung gegenüber Menschen mit
Migrationshintergrund verschlechtert sich zusehends. Das ist eines
der Damoklesschwerter, das über der Entwicklung in dieser Stadt
steht, und man darf es in den negativen Auswirkungen nicht
unterschätzen. Aber Signale und Initiativen mit denen genau diesem
Trend entgegenwirkt werden kann, die auch noch dazu offensiv von der
Stadt gefördert werden, fehlen", so heute die Integrationssprecherin
der ÖVP Wien LAbg. Sirvan Ekici.
"Schluss mit der Fleckerlteppichpolitik, anstatt eine Baustelle nach
dem anderen zu produzieren, sollte die Stadt Wien ein effizientes,
umfassendes und nachhaltiges Integrationskonzept erstellen. Wien
braucht endlich ein echtes Integrationsprogramm sowie Programme zur
Verständigung und Dialog, die bereits im Kindergarten starten
sollten, um die Gräben zwischen den Wienerinnen und Wienern nicht
weiter zu vergrößern. Die Studie zeigt, dass es keinen Platz gibt für
rechte Hetze oder linke Träumereien. Statt Millionen in
Selbstbeweihräucherung zu investieren sollten die Mittel lieber für
eine Integrationspolitik verwendet werden, die dem Namen auch gerecht
wird. Während das Praterdebakel die Wienerinnen und Wiener rund 60
Millionen Euro kostete, beträgt das Jahresbudget für Integration in
Wien gerade einmal läppische 8 Millionen. Die Studie sollte Anlass
genug sein für Häupl und seine Genossen, ihre Prioritäten noch einmal
zu überdenken", so Ekici abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto:presse.klub@oevp-wien.at
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