- 07.04.2010, 14:13:25
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Spindelegger: Humanitäre Standards bei der Opferhilfe weltweit anheben"
Außenminister zur Wiener Expertenkonferenz zur Opferhilfe
Wien (OTS) - "Mit dieser internationalen Konferenz unterstreicht
Österreich ein weiteres Mal sein starkes humanitäres Engagement und
seinen konsequenten Einsatz zum Schutz von Zivilisten in bewaffneten
Konflikten", so Außenminister Michael Spindelegger anlässlich der
"Vienna Expert Conference on Victim Assistance - from Cartagena to
Laos" die am 8. und 9. April in der Wiener
Landesverteidigungsakademie stattfindet.
Österreich setzt sich in den internationalen Foren konsequent für
möglichst hohe und umfassende Standards bei der Opferhilfe ein.
Dieses Engagement kommt auch in der unter österreichischem Vorsitz im
November 2009 im UNO-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution 1894
zum Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten zum Ausdruck:
"Diese Resolution ist ein weiterer Nachweis für den humanitären
Schwerpunkt unseres außenpolitischen Engagements. Sie bietet konkrete
Ansatzpunkte zur Verankerung des Opferhilfe-Konzeptes in der
internationalen Staatengemeinschaft", so der Außenminister.
Dieses Ziel verfolgt Österreich auch im Vorbereitungsprozess auf
das erste Vertragsstaatentreffen zur Streumunitionskonvention im
November 2010 in Laos. "Als Vorreiter im Minen- und
Streumunitionsverbotsprozess hat Österreich großes Interesse an einer
optimalen Vorbereitung dieser Konferenz. Es muss sicher gestellt
werden, dass das Thema Opferhilfe in den Verhandlungen ausreichend
berücksichtigt wird. Daher haben wir Staatenvertreter und Experten
der Zivilgesellschaft zu einem umfassenden Erfahrungs- und
Strategieaustausch zum Thema Opferhilfe nach Wien eingeladen. Dabei
soll auch geprüft werden, inwieweit die UNO-Sicherheitsratsresolution
1894 in diesem Bereich optimal umgesetzt werden kann."
Österreich war federführend unter den Staaten, die den Abschluss
der Minenverbotskonvention von 1997 und der Streumunitionskonvention
von 2008 betrieben haben. Im Rahmen des österreichischen
Minenaktionsprogramms unterstützte Österreich Projekte der
Minenräumung und Opferhilfe in den letzten fünf Jahren mit 8
Millionen Euro, insbesondere auf dem Balkan, in Afrika und
Afghanistan.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
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