Kirchen wollen bessere Verankerung der Seelsorge in den Schubhaftzentren

Gemeinsame Pressekonferenz der Bischöfe Manfred Scheuer und Michael Bünker sowie von Caritas-Präsident Franz Küberl und Diakonie-Direktor Michael Chalupka

Wien (OTS) - Wien, 06.04.10 (PEW) Die Kirchen in Österreich wollen eine bessere Verankerung der Seelsorge in den Schubhaftzentren. "Caritas-Bischof" Manfred Scheuer, der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker, Caritas-Präsident Franz Küberl und Diakonie-Direktor Michael Chalupka erläutern diese Forderung morgen, Mittwoch, 7. April, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz um 9 Uhr im "Zentrum des Apostolats" (1010 Wien, Stephansplatz 6, 6. Stock, "Schwester Restituta-Saal").

Im Anschluss an die Pressekonferenz findet eine interne Enquete der katholischen und der evangelischen Kirche über die Schubhaft-Situation in Österreich statt. Im Rahmen dieser Enquete berichten Seelsorgerinnen und Seelsorger aus ihrer täglichen Praxis, geben Einblicke in ihre Arbeitsweise und liefern theologische Impulse.

Viele Schubhäftlinge wünschen sich seelsorgliche Begleitung, um ihre traumatischen Erlebnisse besser verarbeiten zu können. Allerdings steht die Schubhaftseelsorge - zum Unterschied von der Gefängnisseelsorge - derzeit noch auf schwachen Beinen. Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Novelle, die eine extensive Ausweitung der Schubhaft-Tatbestände mit sich gebracht hat, ist dieses Thema den christlichen Kirchen ein besonderes Anliegen.

Die Redaktionen sind herzlich eingeladen, zu der Pressekonferenz am 7. April Vertreter/innen zu entsenden. (ende)

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