• 06.04.2010, 09:59:33
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Bures: Oster-Unfallstatistik erfreulich - Verkehrssicherheit konsequent weiter erhöhen

Wien (OTS/BMVIT) - "Noch nie hat es am Osterwochenende so wenige
Verkehrstote wie heuer gegeben", zeigt sich Verkehrsministerin Doris
Bures erfreut, "damit diese vorsichtig positive Entwicklung nicht nur
eine Ausnahme bleibt, müssen wir weiter konsequent die
Verkehrssicherheit erhöhen sowie das Miteinander im Straßenverkehr
weiter stärken." Die Verkehrsministerin setzt in der
Verkehrssicherheitsarbeit auf drei Säulen - sinnvolle Gesetze mit
spürbaren Strafhöhen, Bewusstseinsbildung und Prävention, sowie
verstärkte Kontrollen durch die Exekutive. ****

Mit einem umfassenden Maßnahmenbündel versucht Bures seit
Amtsantritt als Verkehrsministerin das Leid auf Österreichs Straßen
zu mindern. Immer noch verlieren jährlich mehr als 630 Menschen ihr
Leben bei Verkehrsunfällen. "Ich freue mich über den positiven Trend
dieses Osterwochenendes, weil normalerweise gerade zu Ostern viele
Unfälle passieren", erklärt die Ministerin. "Solche erfreulichen
Zahlen bestätigen mich in meiner Arbeit für mehr Verkehrssicherheit.
Wir dürfen jetzt nicht nachlassen - jeder einzelne ist gefordert.
Machen wir gemeinsam klar, dass rücksichtsloses Verhalten auf unseren
Straßen nichts verloren hat."

Von Karfreitag bis inklusive Ostermontag gab es auf Österreichs
Straßen zwei Verkehrstote. Diese zwei Opfer sind der niedrigste Wert
seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1968. Die bisher wenigsten
Verkehrstoten gab es an den Osterwochenenden 2006 und 2009 mit je
sechs Opfern. Auch im Vergleich zu "normalen" Wochenenden gehört
diese Opferzahl zu den Geringsten, die im Bundesministerium für
Inneres verzeichnet wurden. Die bisher blutigsten Ostern auf
Österreichs Straßen waren 1976: Damals kamen 39 Menschen bei
Verkehrsunfällen ums Leben.

Hintergrund: Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit
* Verkehrssicherheitspaket mit höheren Strafen und längerer
Führerscheinentzugsdauer für HochrisikolenkerInnen.
* Verbesserte Moped- und Motorradausbildung (mehr Praxis bei der
Mopedausbildung und verbesserte Bremstechnik-Ausbildung bei
MotorradfahrerInnen)
* Kindersicherungsseminare bei Verstoß gegen die
Kindersicherungspflicht
* Bewusstseinskampagne gegen Alkohol am Steuer und für
Kindersicherheit
* einheitliche Mindeststrafhöhen auf Autobahnen
* Verkehrscoaching schon beim ersten Alko-Delikt zwischen 0,8 und
1,2 Promille (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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