Glücksspielgesetz: Unlogisch, fehlerhaft, die meisten Ziele verfehlt!

Schon aus den Details ist zu erkennen, warum eine öffentliche, parlamentarische, Enquete um jeden Preis unbedingt zu vermeiden war und ist!

Wien (OTS) - Zu den Zielsetzungen des neuen Glücksspielgesetzes gehört auch die "Absicherung des Glücksspielmonopols": Nicht einmal dafür ist die Umsetzung der notwendigen europarechtlichen Erfordernisse ausreichend gelungen - so werden Urteile des EUGH und weitere Vorlageverfahren die Fehlerhaftigkeit immer wieder bestätigen.

"Mehr Spielerschutz": Ungleiche statt der "einheitlichen Mindeststandards" stehen detailliert im Entwurf. Der Spieler-
und Jugendschutz wird als Feigenblatt zur Marktmanipulation missbraucht. Die völlig überzogene Überwachung in wenig gefährdeten Bereichen wird gerade die zu schützenden Spieler in unkontrollierbare, erst recht ganz besonders gefährliche Bereiche des inzwischen weltweiten Glücksspielmarktes vertreiben.

"100%ige (online) Automatenanbindung an das BRZ" - endlich ein positiver Schritt, der auch von der Automatenbranche ausdrücklich begrüßt wird. Warum es aber in Österreich ein Riesenproblem sein soll mehr als 15 bis 20 Betriebe und mehr als 8.000 Automaten elektronisch zu kontrollieren, ist doch sehr, sehr merkwürdig! Während es in anderen Ländern längst ohne Probleme möglich ist tausende Betriebe und hunderttausende Automaten erfolgreich online zu kontrollieren, erfindet man das Rad in Österreich offenbar nicht ausreichend neu. Gerade elektronisch und online ist doch eine besonders gute Kontrolle möglich. Besonders bei großen Anzahlen, effizient, mit einem Minimum an notwendigen Personalaufwand .

"Dieser Schutzstandard ist in Europa einzigartig": Ja - die Einschränkungen der Schadenersatzpflicht sind in Europa einzigartig schlecht für die Konsumenten!

Die Forderung steht weiter im Raum, dass die Verantwortlichen endlich das tun, wofür sie vom Steuerzahler bezahlt werden: ein juristisch und sachlich einwandfreies und vor allem realistisches Gesetz vorzulegen, statt weiter zu tricksen und zu pfuschen.

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Helmut Kafka, Pressesprecher
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