Holub widerspricht Finanzmarktaufsicht

FMA-Unterlagen zu Hypo sehr wohl angefordert

Klagenfurt (OTS) - "Schon vor mehr als einem Monat müsste die Finanzmarktaufsicht (FMA) ein Schreiben mit der Bitte um Übermittlung von Akten betreffend des Asset Screenings zur Risikobewertung bzw. zur Wertberichtigung der HGAA erhalten haben. Der Brief wurde der FMA am 24. Februar sogar vom Bundeskanzleramt übermittelt - wir haben also unsere Hausaufgaben gemacht," stellt Hypo-U-Ausschussvorsitzender Rolf Holub klar. Ein Sprecher der FMA hatte erklärt, dass der U-Ausschuss von der FMA keine Unterlagen angefordert hätte.

Dem Kärnter Untersuchungsausschuss indirekt Untätigkeit vorzuwerfen, gehe ins Leere, so Holub:" Nichts hätte die FMA daran gehindert, in der Zwischenzeit von sich aus anzufragen, welche Unterlagen sie zur Vorlage an den U-Ausschuss vorbereiten soll. Dass offensichtlich nicht einmal Briefe vom Bundeskanzleramt gelesen werden, erleichtert unsere U-Ausschuss-Arbeit nicht wirklich. Ich ersuche die FMA nun noch einmal, uns die Unterlagen bereit zu stellen. Um auf Nummer sicher zu gehen, wird die FMA von uns sowohl den Beweismittelbeschluss wie auch das Schreiben des Bundeskanzleramtes noch einmal übermittelt bekommen."

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