Run auf neue Reisepässe hat voll eingesetzt

Bezirkshauptmannschaften melden doppelt so viele Anträge / Marckhgott: Dank guter Vorbereitung bleibt Servicequalität hoch

Salzburg (OTS) - 2010 ist das "Superpassjahr". Es wird erwartet, dass heuer voraussichtlich doppelt so viele Pässe beantragt werden wie in einem "normalen" Jahr. Grund dafür ist die Gebührenerhöhung vor zehn Jahren, die damals eine Flut an Anträgen auf neue Pässe ausgelöst hat. Diese Pässe - in Summe 1,2 Millionen in ganz Österreich - laufen jetzt alle aus. In Salzburg hat der "Run" auf die Passämter der Bezirkshauptmannschaften voll eingesetzt. "Dank guter Vorbereitung und rechtzeitiger Planung können wir den Ansturm bestens bewältigen und den Bürgerinnen und Bürgern den gewohnten Service bieten", erklärte heute, Montag, 29. März,
Landesamtsdirektor Hofrat Dr. Heinrich Christian Marckhgott.

Passanträge können in der jeweiligen Wohnsitzgemeinde oder bei jeder österreichischen Bezirkshauptmannschaft gestellt werden. Neu ist ein Ein-Tages-Expresspass, der innerhalb von 24 Stunden produziert und an jede gewünschte Adresse in ganz Österreich geliefert wird. Der Ein-Tages-Expresspass kann bei jeder Passbehörde in Österreich beantragt werden und wird von allen Staaten anerkannt. Die Gebühr beträgt 220 Euro für Erwachsene.

Der Ansturm auf neue Reisepässe ist in allen Salzburger Bezirken enorm. Im Vorjahr wurden von der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung bis Mitte März 2.387 Reisepässe ausgestellt. Heuer sind es bis 15. März genau 4.571. Über die Gemeinden gelangen etwa doppelt so viele Anträge als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs zur Passbehörde. Die Bezirkshauptmannschaft Hallein konnte gleich am ersten Tag der Einführung einen Antrag auf einen Express-Reisepass vermelden, auch wenn bei diesem Service keine große Nachfrage erwartet wird. Bis 22. März wurden im laufenden Jahr dort 2.421 Reisepässe beantragt, im gleichen Zeitraum 2009 waren es 1.036 und 2008 waren es 1.229. Auch ist ein starker Anstieg der Personalausweise festzustellen, in Hallein waren das im Vorjahr 148 und heuer schon 338.

Auch die Zahlen aus den Bezirkshauptmannschaften St. Johann und Zell am See belegen den starken Anstieg: Waren in der Bezirkshauptmannschaft St. Johann von Dezember 2008 bis Ende Februar 2009 insgesamt 1.079 Reisepässe beantragt worden, so hat sich diese Zahl heuer auf 2.641 mehr als verdoppelt. Auch in der Bezirkshauptmannschaft Zell am See gab es in diesen drei Monaten eine Steigerung von 1.135 (2008/2009) auf 2.636 Anträge (2009/2010). In Zell am See wurde ebenfalls am Einführungstag ein Ein-Tages-Express-Pass beantragt. Für den Antragsteller war aufgrund einer dringenden Visa-Beantragung die Gebühr von 220 Euro zweitrangig.

In der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg wurden im Vergleichszeitraum 1. Jänner bis 15. März im Jahr 2009 220 Reisedokumente und im Jahr 2010 708 Reisedokumente ausgestellt. Das bedeutet eine Steigerung um zirka 220 Prozent.

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