• 28.03.2010, 10:53:20
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Kardinal Schönborn bei der Palmweihe: "Es gibt die Hoffnung auf Heilung"

Was früher verschwiegen worden ist, muss offengelegt werden, auch wenn es weh tut und beschämt - Starke Beteiligung an Palmprozession in Wien

Wien (OTS) - Wien, 28.03.10 (PEW) Kardinal Christoph Schönborn
nahm am Palmsonntag bei der Palmweihe vor der Dreifaltigkeitssäule
auf dem Wiener Graben auf die Missbrauchsfrage Bezug. Wörtlich sagte
der Wiener Erzbischof: "Es gilt, das, was verschwiegen worden ist,
nicht zu verschweigen, auch wenn es weh tut und beschämt". Es gehe um
das Leid, den Schaden und die Verletzungen, die jungen Menschen in
der Kirche zugefügt wurden. Es dürfe aber auch nicht über das
geschwiegen werden, was Hoffnung macht. "Wer auf Jesus schaut, der
hat Hoffnung", betonte Kardinal Schönborn: "Auch die Hoffnung, dass
es Heilung gibt". An der Palmweihe und der anschließenden Prozession
beteiligten sich heuer mehr Gläubige als in den letzten Jahren.
Palmweihe und Palmprozession erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem
vor seiner Passion; es ist der Auftakt der "Heiligen Woche".

Der Wiener Erzbischof lud die Gläubigen ein, "im Blick auf Jesus den
Weg mit der Kirche zu gehen", auch wenn dies derzeit nicht leicht
sei. (forts)

Rückfragehinweis:
Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Tel: 01/51552/3591
E-Mail: [email protected]

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