- 26.03.2010, 17:00:14
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APA erzielt Einigung bei Verträgen um Neuanstellung redaktionell Beschäftigter
Nach dem APA-Vorstand stimmen nun auch die APA-Journalistinnen und -Journalisten zu
Wien (OTS) - Die Beschäftigten der APA-Redaktionen haben den
Entwurf für neue arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen für neu
eintretende Journalistinnen und Journalisten heute, Freitag, in einer
Abstimmung angenommen. Der Einigung gingen mehrere Monate intensiver
Verhandlungen zwischen APA-Geschäftsführung, Chefredaktion,
Betriebsrat sowie GPA-djp voran. Die nötigen Gremienbeschlüsse der
APA liegen seit Anfang März vor. Die APA steht nun am Beginn eines
dreijährigen Stufenplans, der in Summe die Anstellung von rund 60
redaktionell Beschäftigten aus dem Kreis der freien Dienstnehmerinnen
und Dienstnehmer vorsieht. Das neue Vertragswerk kommt mit Stichtag
1. Jänner 2010 für Neuanstellungen von APA-Journalistinnen und
-Journalisten zur Anwendung.
Der von der APA seit 1963 als "betriebliche Übung auf
einzelvertraglicher Basis" weitestgehend angewendete Kollektivvertrag
für Tages- und Wochenzeitungsjournalisten wurde im Entgelt-Teil
unter Wegfall des 15. Gehaltes adaptiert. Dem Entgelt liegt ein auf
redaktionellen Berufsbildern in der Nachrichtenagentur aufgebautes
Verwendungsgruppenschema zu Grunde.
APA-Geschäftsführer Peter Kropsch: "Nach den seit Sommer 2009
laufenden intensiven Verhandlungen mit unserem Betriebsrat und der
Gewerkschaft freue ich mich, dass wir schließlich eine für beide
Seiten tragfähige Lösung finden konnten. Dies ist ein wichtiger
Schritt in Richtung Zukunftssicherung der APA und ihrer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."
Andrea Tretter, Vorsitzende des APA-Betriebsrates: "Wir kämpfen um
die Anstellung von Kolleginnen und Kollegen und sind nun froh, dass
für die journalistischen Mitarbeiter/innen der Umstieg in das für
Neueinstellungen ab 1.1.2010 geltende System geregelt ist. In einem
ersten Schritt werden jetzt journalistisch tätige Kolleg/innen
angestellt. Faire Bedingungen für die Anstellung langjähriger freier
Mitarbeiter/innen konnten in langen Verhandlungen mit Unterstützung
der GPA-djp erreicht werden."
APA-Chefredakteur Michael Lang: "Die Diskussionen der vergangenen
Monate waren dringend notwendig und wurden von allen Beteiligten und
Betroffenen mit großem Einsatz geführt. Ich freue mich sehr, dass wir
diese Kapazitäten und dieses Engagement nun auch wieder in unsere
gemeinsamen redaktionellen Anstrengungen einfließen lassen und uns in
einer starken Struktur den journalistischen Herausforderungen wie
etwa dem laufenden Wahljahr widmen können."
"Die zwischen APA-Geschäftsführung, Betriebsrat und GPA-djp
erzielte Neuregelung ist ein Beweis dafür, dass in der sich dynamisch
entwickelnden Medienbranche zukunftsorientierte Lösungen möglich
sind, die nicht zu Lasten der arbeitsrechtlichen Absicherung der
Beschäftigten gehen. Die Einigung auf diese betriebliche Lösung zur
Anstellung von freien Dienstnehmer/innen unter weitgehender Wahrung
des Journalistenkollektivvertrages verbunden mit einem modernen und
weiter entwickelbaren Gehaltssystem ist annehmbar", zeigt sich der
stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer, zufrieden.
Rückfragehinweis:
Barbara Rauchwarter Unternehmenssprecherin APA - Austria Presse Agentur Tel.: +43/1/36060-5700 mailto: [email protected] Mag. Martin Panholzer GPA-djp-Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 050301/21511
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