APA erzielt Einigung bei Verträgen um Neuanstellung redaktionell Beschäftigter

Nach dem APA-Vorstand stimmen nun auch die APA-Journalistinnen und -Journalisten zu

Wien (OTS) - Die Beschäftigten der APA-Redaktionen haben den Entwurf für neue arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen für neu eintretende Journalistinnen und Journalisten heute, Freitag, in einer Abstimmung angenommen. Der Einigung gingen mehrere Monate intensiver Verhandlungen zwischen APA-Geschäftsführung, Chefredaktion, Betriebsrat sowie GPA-djp voran. Die nötigen Gremienbeschlüsse der APA liegen seit Anfang März vor. Die APA steht nun am Beginn eines dreijährigen Stufenplans, der in Summe die Anstellung von rund 60 redaktionell Beschäftigten aus dem Kreis der freien Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer vorsieht. Das neue Vertragswerk kommt mit Stichtag 1. Jänner 2010 für Neuanstellungen von APA-Journalistinnen und -Journalisten zur Anwendung.

Der von der APA seit 1963 als "betriebliche Übung auf einzelvertraglicher Basis" weitestgehend angewendete Kollektivvertrag für Tages- und Wochenzeitungsjournalisten wurde im Entgelt-Teil unter Wegfall des 15. Gehaltes adaptiert. Dem Entgelt liegt ein auf redaktionellen Berufsbildern in der Nachrichtenagentur aufgebautes Verwendungsgruppenschema zu Grunde.

APA-Geschäftsführer Peter Kropsch: "Nach den seit Sommer 2009 laufenden intensiven Verhandlungen mit unserem Betriebsrat und der Gewerkschaft freue ich mich, dass wir schließlich eine für beide Seiten tragfähige Lösung finden konnten. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftssicherung der APA und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Andrea Tretter, Vorsitzende des APA-Betriebsrates: "Wir kämpfen um die Anstellung von Kolleginnen und Kollegen und sind nun froh, dass für die journalistischen Mitarbeiter/innen der Umstieg in das für Neueinstellungen ab 1.1.2010 geltende System geregelt ist. In einem ersten Schritt werden jetzt journalistisch tätige Kolleg/innen angestellt. Faire Bedingungen für die Anstellung langjähriger freier Mitarbeiter/innen konnten in langen Verhandlungen mit Unterstützung der GPA-djp erreicht werden."

APA-Chefredakteur Michael Lang: "Die Diskussionen der vergangenen Monate waren dringend notwendig und wurden von allen Beteiligten und Betroffenen mit großem Einsatz geführt. Ich freue mich sehr, dass wir diese Kapazitäten und dieses Engagement nun auch wieder in unsere gemeinsamen redaktionellen Anstrengungen einfließen lassen und uns in einer starken Struktur den journalistischen Herausforderungen wie etwa dem laufenden Wahljahr widmen können."

"Die zwischen APA-Geschäftsführung, Betriebsrat und GPA-djp erzielte Neuregelung ist ein Beweis dafür, dass in der sich dynamisch entwickelnden Medienbranche zukunftsorientierte Lösungen möglich sind, die nicht zu Lasten der arbeitsrechtlichen Absicherung der Beschäftigten gehen. Die Einigung auf diese betriebliche Lösung zur Anstellung von freien Dienstnehmer/innen unter weitgehender Wahrung des Journalistenkollektivvertrages verbunden mit einem modernen und weiter entwickelbaren Gehaltssystem ist annehmbar", zeigt sich der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer, zufrieden.

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