XIMES-Studie belegt: Reserveplanung hat großen Nachholbedarf in Österreich.

Neue Studie des Beratungsunternehmen XIMES untersucht Reserveplanung in Unternehmen: Zeitguthaben werden wenig genutzt und Reserveplanung ist stark ausbaufähig.

Wien (OTS) - Mittwoch präsentierte das Beratungsunternehmen XIMES eine brandaktuelle Studie zum Thema "Reserveplanung in der Praxis". Fazit: Die Reserveplanung ist ein wenig systematisch bearbeitetes Gelände.

Obwohl 45% der Befragten aussagen, dass aufgrund von Abwesenheiten (z.B. Krankenstand, Urlaub) oft vermeidbare Kosten anfallen und 42% meinen, dass Abwesenheiten bei Mitarbeitern häufig zu Überlastungen führen, ist die Reserveplanung ein wenig systematisch bearbeitetes Gelände. "Es besteht großer Handlungsbedarf", belegen Studienautor und XIMES-Geschäftsführer Univ. Doz. Dr. Johannes Gärtner sowie MMag. Gerald Edler (Senior Consultant XIMES) anhand der neuen Studie, die in den XIMES-Büroräumen in Wien präsentiert worden ist. Basis ist eine Online-Umfrage, an der 33 Probanden aus den verschiedensten Branchen (Produktion/Industrie/Gesundheit/Soziales/Öffentlicher Sektor) teilnahmen. Knapp 60% der Befragten arbeiten für österreichische Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. 75% der Befragten sind Führungskräfte.

Zeitguthaben werden wenig genutzt

Die Themen 'Reserve' und der 'Umgang Abwesenheiten' sind laut Umfrage für 60% der Mitarbeiter und sogar 90% der direkten Vorgesetzten dauernd oder oft ein Thema, aber nur 20% aller Befragten geben an, dass es Berechnungen zum Volumen der kurzfristigen Ausfälle gibt. Nur 40% schauen sich die saisonale Verteilung planbarer Abwesenheiten an und nur jeder Zweite hat Berechnungen zum Ausmaß planbarer Abwesenheiten zur Verfügung. Und jeder Vierte meint zum Thema Reserve- und Ausfallsplanung resignierend: "Wenn weniger Mitarbeiter als geplant ausfallen, sind halt zu viele da."

Zeitguthaben werden wenig genutzt und Überstunden & externe Kräfte sind weit verbreitet", sagt Univ. Doz. Dr. Johannes Gärtner. Gerald Edler bestätigt: "Sowohl die Kosten als auch die Belastungen könnten reduziert werden. Unternehmen haben kaum Berechnungen, wie viel das kostet und was sie sparen würden. Analysen aus unseren Beratungsprojekten zeigen, dass bei besserer Reserveplanung häufig vermeidbare Kosten aus Überbesetzungen bzw. vermeidbaren Überstunden im Ausmaß von 2 bis 5% der Personalkosten vermieden werden könnten."

Studienautor und XIMES-Geschäftsführer Univ. Doz. Dr. Johannes Gärtner rät den Führungsverantwortlichen, Reserven nicht unter dem Blickwinkel unvorhersehbarer 'Grippewellen' zu diskutieren und zu planen, denn in Wirklichkeit sind überraschende kurzfristige Abwesenheiten vom Volumen her nur ein kleiner Teil der gesamten Ausfälle und ist ein wesentlicher Anteil der Ausfälle vorhersehbar, so dass planerische Ausgleichsmaßnahmen getroffen und Kosten gespart werden können.

Qmetrix - neues Warteschlangen-Management-System von XIMES

Qmetrix ist das neue und innovative System zur Messung von Warteschlangen in Echtzeit. Der Sensor misst Wartenschlangenlängen und -zeiten im Tagesverlauf und ermöglicht eine Verbesserung der Ankunftsprofile und Forecasts, z.B. beim Check-In oder bei anderen Service-Countern.

Mit zwei Auszeichnungen wurde Qmetrix beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand auf der CeBit 2010 bedacht. Qmetrix erhielt sowohl einen der drei Preise in der Kategorie "Business Process Management" als auch den Sonderpreis für die "beste Lösung aus Österreich". Diese Auszeichnungen machen XIMES Attraktivität als innovatives Beratungsunternehmen deutlich.

XIMES - Führend in der Arbeitszeitgestaltung

Das österreichische Beratungsunternehmen XIMES bietet seit 13 Jahren Beratungsleistungen und Software rund um das Thema Arbeitszeit an. Durch die hohe Spezialisierung und die erprobte Verbindung von Software und Beratung verfügt XIMES über hohe Kompetenz im Bereich Arbeitszeitmanagement und führt Consulting Projekte ebenso durch wie Ausbildungslehrgänge, Schulungen und Inhouse-Seminare.

Der Spezialanbieter entwickelte drei herausragende Software-Tools zur Planung, Erstellung und Optimierung von professionellen Arbeitszeit- und Entgeltmodellen:

Time Intelligence Solutions (TIS): Personalbedarfsbestimmung, -forecasting und Personaleinsatz-Controlling.
Operating Hours Assistant (OPA): Modellierung von Diensten zur optimalen Abdeckung des Personalbedarfs.
Shift Plan Asisstant (SPA): Gestaltung effizienter und ergonomischer Schichtpläne.

Die XIMES-Berater arbeiten an Arbeitszeit-Themen bei Kunden in praktisch allen Branchen. Es zählen Industrie und Gewerbe, Handels-und Dienstleistungsunternehmen, Institutionen im Sozial- und Gesundheitswesen und "Blaulicht"-Organisationen (Rettung, Polizei, Feuerwehr) zu den Kunden, die XIMES-Software als Werkzeug bei den unterschiedlichsten Problemstellungen erfolgreich einsetzen. Eine besondere Stärke von XIMES liegt dabei auf der Unterstützung von Kunden mit schwankenden Personalbedarfsmustern, deren Bedarf in hohem Ausmaß von außen und insbesondere von der Kundennachfrage bestimmt wird.

XIMES verfügt über Büros in Wien und Erlangen sowie Kooperationspartner in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, den Niederlanden und in Skandinavien.

Univ. Doz. Dr. Johannes Gärtner, geschäftsführender Partner der XIMES GmbH, ist auch Universitätsdozent an der Technischen Universität Wien und Vorstandsmitglied der weltweiten Working Time Society. Er veröffentlichte mehr als 80 Fachpublikationen zu Arbeitszeit und Entgelt sowie drei Bücher, darunter das "Handbuch Arbeitszeitgestaltung".

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gaertner@ximes.com
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