ATV Am Punkt: Kräuter will Fekters Ministerium aufteilen

"Das ist nicht in guten Händen bei Innenministerin Fekter"

Wien (OTS) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter sprach Mittwoch Abend in der Diskussionssendung Am Punkt (Thema: Rote Karte für SPÖ - Ist Faymann fällig?) von einem "Aufholbedarf für die SPÖ" in der Ausländerpolitik. Schließlich ließ er mit einem frontalen Angriff gegen Innenministerin Maria Fekter aufhorchen: "Es wäre richtig, wenn Kriminalitätsbekämpfung und Asylmanagement getrennt wäre. Das ist nicht in guten Händen bei Innenministerin Fekter." In Deutschland sei das getrennt, so Kräuter. "Die Probleme sind dort vergleichsweise wesentlich geringer."

Die Serie der SPÖ-Wahlniederlagen erklärte Kräuter nun für beendet. "Die Trendwende kommt mit heuer", sagte er in Anspielung auf die kommenden Landtagswahlen im Burgenland, in der Steiermark und in Wien. Die Schlappe bei den steirischen Gemeinderatswahlen am vergangenen Sonntag war die 12. Niederlage in Serie für SPÖ-Parteichef Werner Faymann.

Dass "die SPÖ diese Niederlagen wegredet", fand Ex-SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal als "Schade". Das würde bedeuten, so Broukal, "dass alle 1.000 Bürgermeister gleichzeitig schlecht sind - das ist unfair." Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend, kritisierte vor allem die große Koalition und forderte ein schärferes Profil der SPÖ.

Ein Rücktritt von Werner Faymann wurde ausdrücklich nicht gefordert. Broukal dazu: "Was soll das bringen - jedes Jahr wieder ein Neuer? Es ist ja nicht so, dass eine Kompanie von möglichen Kandidaten dastünde."

Auch das Voting unter den Zuschauern fiel in der Frage "Soll Faymann zurücktreten?" eindeutig aus: 70% sagten, Faymann soll bleiben. 30 % sprachen sich dagegen aus.

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