• 25.03.2010, 11:09:43
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Mölzer: Erdogan will nicht Türkei europäisieren, sondern Europa türkisieren

Bald wird Erdogan türkische Gymnasien nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich verlangen - BRD soll türkische Parallelgesellschaften auch noch finanzieren

Wien (OTS) - Als skandalös und untragbar bezeichnete heute der
freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas
Mölzer, die jüngste Forderung des türkischen Ministerpräsidenten
Recep Tayyip Erdogan, in der Bundesrepublik Deutschland türkische
Gymnasien zu errichten. "Wenn Erdogan meint, türkische Kinder sollten
zuerst Türkisch und dann erst Deutsch lernen, dann ruft er damit
seine in Deutschland oder anderen europäischen Ländern lebenden
Landsleute auf, sich nicht zu integrieren", kritisierte Mölzer.

Offenbar verlange Erdogan von den Bundesdeutschen, so der
freiheitliche EU-Mandatar weiter, daß sie die Ausweitung und die
Einzementierung der ohnedies schon bestehenden türkischen
Parallelgesellschaften durch die Errichtung von türkischen Gymnasien
auch noch finanzieren sollen. "Wenn dieses Beispiel Schulen macht,
dann wird der türkische Regierungschef bald auch von anderen
europäischen Ländern, in denen eine Vielzahl von teils
integrationsunwilligen Türken leben, etwa von Österreich, den Bau
türkischer Gymnasien verlangen. Und sind diese erst einmal errichtet,
dann wird Erdogan türkische Universitäten in Europa fordern. Damit
wäre jeglicher Anreiz zur Eingliederung in die Leitkultur des
jeweiligen Gastlandes zunichte gemacht", warnte Mölzer.

Aufgrund der wiederholten maßlosen Forderungen Erdogans gelte es nun,
die EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara unverzüglich abzubrechen,
forderte der freiheitliche Europa-Abgeordnete. "Zuerst bezeichnet der
türkische Premier die Assimilierung als ?Verbrechen gegen die
Menschlichkeit? und dann will er ein türkisches
Parallel-Bildungswesen aufbauen. Damit gibt Erdogan zu verstehen, daß
er nicht die Türkei europäisieren, sondern Europa türkisieren will",
schloß Mölzer.

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