• 25.03.2010, 09:58:52
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Österreicher sind Muffel beim Zahnbürstenwechsel und verwenden weniger als zwei Zahnbürsten pro Jahr

Wien (OTS) - Die Österreicher wechseln durchschnittlich nur zwei
Mal pro Jahr die Zahnbürste. Damit liegen sie hinter Deutschland und
der Schweiz. Die Schweizer, europaweit Vorreiter in Sachen
Mundhygiene, wechseln im Vergleich rund drei Mal pro Jahr ihre
Zahnbürste. Experten hingegen empfehlen einen Bürstenwechsel
mindestens alle drei Monate: aus Hygienegründen und weil sich die
Borsten abnützen. Daher: Jahreszeitenwechsel ist Zahnbürstenwechsel.

Herr und Frau Österreicher sind Muffel, wenn es um ihre
Mundhygiene geht. Reinhard Möseneder, General Manager von Colgate
Österreich und Schweiz: "Die Schweizer sind europaweit wieder einmal
der Musterknabe in Sachen Mundhygiene. Rund drei Mal pro Jahr wird in
der Schweiz zu einer neuen Zahnbürste gegriffen. Da gibt es in
Österreich mit nicht einmal zwei Zahnbürsten noch einigen
Nachholbedarf. Das Ziel muss sein: Vier mal im Jahr die Zahnbürste zu
erneuern". Zur richtigen Mundhygiene gehört laut Experten mindestens
alle drei Monate der Bürstenwechsel einfach dazu. Im Mund existieren
an die 300 bis 400 Bakterienarten. Bakterien sind zwar wichtig für
die Mundflora, denn sie zersetzen Speisereste. Jedoch gibt es auch
Bakterien, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind. Bei
ungenügender Mundhygiene ist die Zahnbürste in jedem Fall ein
Tummelplatz für Bakterien. Ganz besonders nach Infektionskrankheiten
sollte der sofortige Zahnbürstenwechsel eine Selbstverständlichkeit
sein.

Die Zahnbürste im Jahreszeitenrhythmus wechseln

Zahnbürsten sind ein täglich benutzter Gebrauchsgegenstand.
Entsprechend nützt sich das Material ab. Besonders die Borsten können
mit der Zeit an Qualität verlieren. Freilich hängt es auch davon ab,
wie intensiv geputzt wird. Schrubben ist in jedem Fall nicht gut,
weil hier der schützende Zahnschmelz geradezu wegpoliert wird.
Spätestens nach einem dreimonatigen Einsatz, sollte es soweit sein -
weg mit der alten Bürste. Immerhin ist die Zahnbürste bei
regelmäßigem Gebrauch ganz schönen Belastungen ausgesetzt. Wer 2 Mal
am Tag seine Zähne putzt und die empfohlene Putzdauer von 3 Minuten
einhält, strapaziert seine Zahnbürsten insgesamt 2190 Minuten pro
Jahr, also 548 Minuten pro Quartal. Reinhard Möseneder: "Topprodukte
wie unsere Colgate 360 Grad setzen heute Standards bei qualitativ
hochwertigen Zahnbürsten. Immerhin wird das Produkt in der Schweiz
produziert und sie wurde dort auch mehrfach ausgezeichnet." Dennoch
gilt: Wer Wert auf Mundhygiene legt, trennt sich rechtzeitig von
seinem alten Bürstl. Als Merkhilfe könnte jeweils der
Jahreszeitenwechsel dienen. Die Zahnbürste alleine erreicht nicht um
alle Teile des Mundraums wie zum Beispiel die Zunge oder Wange zu
säubern. Daher besitzen gute Zahnbürsten einen integrierten Zungen-
oder Wangenreiniger, der diese Stellen beim Zähneputzen automatisch
mit reinigt.

Übertragung von Bakterien auf Kleinkinder

Die Zeit des größten Risikos, Karies verursachende Bakterien von
einem Erwachsenen auf ein Kind zu übertragen, sind die ersten vier
Lebensjahre. Wurden in dieser Zeit nur wenig Karies verursachende
Keime übertragen, besteht lebenslang eine geringere Kariesneigung.
Daher unbedingt auf die eigene Mundhygiene achten, um die Kleinen
nicht unnötigerweise mit Karies anzustecken. Das eigene Bürstl von
Anfang an sollte ein selbstverständlicher Hygienestandard sein. Und
auch die "Familienzahnbürste" hat hoffentlich längst ausgedient. Die
ideale Kinderzahnbürste hat extra weiche, abgerundete Borsten und
einen kleinen Bürstenkopf, mit dem alle Ecken gut erreichbar sind.
Wichtig für Kinderhände ist außerdem ein kräftiger, rutschfester
Griff. Darüber hinaus sollten Eltern ihre Kinder dabei nicht alleine
lassen. "Erst wenn ein Kind flüssig schreiben kann, ist die
Feinmotorik der Hand ausgereift genug, um selbständig Zähne putzen zu
können.

Tipps zum Zahnbürstenkauf und - gebrauch

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