Mit Alkohol am Steuer verliert jeder - Rapid unterstützt Kampagne gegen Alkohol am Steuer

Bures: Vorbildwirkung von Sportlern nutzen, um Bewusstsein zu ändern

Wien (OTS/BMVIT) - Im November 2009 startete Verkehrsministerin Doris Bures die große Bewusstseinskampagne "Alkohol am Steuer:
Könnten Sie damit leben?" begleitend zur Erhöhung der Strafen und Führerscheinentzugsdauer für Alkolenker. Als erstes Testimonial für die Bewusstseinskampagne konnte der ehemalige Formel 1-Fahrer Niki Lauda von Ministerin Bures gewonnen werden. Für die 3. Welle der Kampagne, die in dieser Woche startet, stellt sich nun der Wiener Fußballklub Rapid zur Verfügung. Denn für Kapitän Steffen Hofmann und seine Teamkollegen ist klar: "Wer betrunken fährt, stellt sich ins Abseits. Darum: Rote Karte für Alkohol am Steuer." Ministerin Doris Bures: "Ich freue mich, dass die Spieler von Rapid mit ihrer Unterstützung ein klares Zeichen gegen Alkohol am Steuer setzen. Im Sport muss man ab und zu volles Risiko gehen - im Straßenverkehr darf dies aber nicht der Fall sein, denn hier geht es um Menschenleben." ****

Alle zweieinhalb Stunden kommt in Österreich ein Mensch durch einen Alkolenker zu schaden. Im Jahr 2009 ist die Zahl der Alkounfälle zwar deutlich zurückgegangen. Dennoch war jeder 15. Unfall ein Alkoholunfall (6,6%). Bei 2.490 Unfällen mit alkoholisierten Beteiligten wurden 3.406 Personen verletzt und 46 Menschen getötet. Traurige Realität ist, dass der typische Alkolenker männlich und jung ist - jeder vierte Alkolenker ist unter 30 Jahre alt. "Bewusstseinsbildung und Prävention sind, neben klaren Gesetzen und Kontrolle, besonders wichtiger Pfeiler für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen. Wir müssen das Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr schärfen und das Miteinander und die Rücksichtnahme stärken", so Bures.

Sportler haben eine enorme Vorbildwirkung, gerade auch für junge Menschen. Deshalb ist die Unterstützung der Wiener Fußball-Mannschaft umso erfreulicher und zeigt, dass das Thema "Alkohol am Steuer" wirklich niemanden kalt lässt. "Fußballer sind für viele - vor allem junge Menschen - Vorbilder und Idole. Um Bewusstsein zu ändern, braucht es solche Vorbilder, die ganz klar sagen: Nein zu Alkohol am Steuer", erklärt Bures.

Hintergrund: Umfassendes Maßnahmenbündel der Verkehrsministerin gegen Alkohol am Steuer

  • Strafen für Alkolenker spürbar erhöht
  • Führerscheinentzugsdauer verlängert
  • Verkehrscoaching schon ab 0,8 Promille
  • Bewusstseinskampagne gestartet (in allen Medien)
  • Niki Lauda als Testimonial
  • Rapid als Testimonial
  • "Close to" Präventionsprojekt für junge Menschen (junge Alkolenker berichten in Fahrschulen) - Finanzierung gesichert, auch für Grundwehrdiener und ÖBB-Lehrlinge (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
susanna.enk@bmvit.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM0002