- 25.03.2010, 09:56:18
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Mit Alkohol am Steuer verliert jeder - Rapid unterstützt Kampagne gegen Alkohol am Steuer
Bures: Vorbildwirkung von Sportlern nutzen, um Bewusstsein zu ändern
Wien (OTS/BMVIT) - Im November 2009 startete Verkehrsministerin
Doris Bures die große Bewusstseinskampagne "Alkohol am Steuer:
Könnten Sie damit leben?" begleitend zur Erhöhung der Strafen und
Führerscheinentzugsdauer für Alkolenker. Als erstes Testimonial für
die Bewusstseinskampagne konnte der ehemalige Formel 1-Fahrer Niki
Lauda von Ministerin Bures gewonnen werden. Für die 3. Welle der
Kampagne, die in dieser Woche startet, stellt sich nun der Wiener
Fußballklub Rapid zur Verfügung. Denn für Kapitän Steffen Hofmann
und seine Teamkollegen ist klar: "Wer betrunken fährt, stellt sich
ins Abseits. Darum: Rote Karte für Alkohol am Steuer." Ministerin
Doris Bures: "Ich freue mich, dass die Spieler von Rapid mit ihrer
Unterstützung ein klares Zeichen gegen Alkohol am Steuer setzen. Im
Sport muss man ab und zu volles Risiko gehen - im Straßenverkehr darf
dies aber nicht der Fall sein, denn hier geht es um Menschenleben."
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Alle zweieinhalb Stunden kommt in Österreich ein Mensch durch einen
Alkolenker zu schaden. Im Jahr 2009 ist die Zahl der Alkounfälle zwar
deutlich zurückgegangen. Dennoch war jeder 15. Unfall ein
Alkoholunfall (6,6%). Bei 2.490 Unfällen mit alkoholisierten
Beteiligten wurden 3.406 Personen verletzt und 46 Menschen getötet.
Traurige Realität ist, dass der typische Alkolenker männlich und jung
ist - jeder vierte Alkolenker ist unter 30 Jahre alt.
"Bewusstseinsbildung und Prävention sind, neben klaren Gesetzen und
Kontrolle, besonders wichtiger Pfeiler für mehr Sicherheit auf
Österreichs Straßen. Wir müssen das Bewusstsein für die Gefahren im
Straßenverkehr schärfen und das Miteinander und die Rücksichtnahme
stärken", so Bures.
Sportler haben eine enorme Vorbildwirkung, gerade auch für junge
Menschen. Deshalb ist die Unterstützung der Wiener Fußball-Mannschaft
umso erfreulicher und zeigt, dass das Thema "Alkohol am Steuer"
wirklich niemanden kalt lässt. "Fußballer sind für viele - vor allem
junge Menschen - Vorbilder und Idole. Um Bewusstsein zu ändern,
braucht es solche Vorbilder, die ganz klar sagen: Nein zu Alkohol am
Steuer", erklärt Bures.
Hintergrund: Umfassendes Maßnahmenbündel der Verkehrsministerin gegen
Alkohol am Steuer
* Strafen für Alkolenker spürbar erhöht
* Führerscheinentzugsdauer verlängert
* Verkehrscoaching schon ab 0,8 Promille
* Bewusstseinskampagne gestartet (in allen Medien)
* Niki Lauda als Testimonial
* Rapid als Testimonial
* "Close to" Präventionsprojekt für junge Menschen (junge Alkolenker
berichten in Fahrschulen) - Finanzierung gesichert, auch für
Grundwehrdiener und ÖBB-Lehrlinge (Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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