- 24.03.2010, 11:23:21
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BZÖ-Huber: Ausschreibung des Rettungsdienstes erinnert an Crossbordergeschäfte
Rücksichtsloser Verkauf der Heimat durch die ÖVP nimmt ihre Fortsetzung
Innsbruck (OTS) - "Ich fordere die Tiroler Landesregierung auf,
die Verhandlungen mit ausländischen Rettungsanbietern sofort zu
beenden", so der Tiroler Abg. Gerhard Huber. Die Ausschreibung, die
unüberschaubaren Verhandlungsergebnisse erinnerten die Tirolerinnen
und Tiroler an die Crossbordergeschäfte, die zuerst hochgejubelt
wurden und sich dann als politischer Supergau erwiesen haben,
erinnert Huber die Tiroler Landesregierung. Die Leistung der über
5000 hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen müsse endlich honoriert werden, statt sie durch die
Vergabe an irgendeinen Billigstanbieter zu degradieren.
Es ist typisch ÖVP, dass sie über die Köpfe der tausenden Helfer in
den Rettungsdiensten hinweg Entscheidungen trifft. "Die Tirolerinnen
und Tiroler wollen das Rote Kreuz auch in Zukunft als ihren
Rettungsdienst; sie wollen nicht von einem unbekannten ausländischen
Rettungsdienst versorgt werden", warnt Huber.
"Interessant ist auch die Tatsache, dass die Tiroler Krankenkasse
aufgrund einer parlamentarischen Anfrage des BZÖ noch im Jänner
mitteilte, es gäbe keine Verhandlungen mit ausländischen Anbietern,
und zwei Monate später sitzt man am gemeinsamen Verhandlungstisch,"
zeigt sich Huber verwundert.
"Sollte die Tiroler Landesregierung den Rettungsdienst tatsächlich
verkaufen, erwägt das BZÖ Tirol gemeinsam mit dem Roten Kreuz eine
tirolweite Volksbefragung durchzuführen, um diesen Ausverkauf zu
verhindern", kündigt Huber an. Er erinnert auch, dass durch die
vielen gut ausgebildeten Freiwilligen auch bei Schi- und
Verkehrsunfällen sowie bei Herzinfarkten rasch couragierte Ersthelfer
zur Stelle sind, die Patienten bereits versorgen können, bevor der
Rettungsdienst eintrifft. Auch diese Ersthelfer, die lebensrettend
sein können, werde es bei einem Ausverkauf des Rettungswesens wohl
nicht geben, warnt Huber.
Rückfragehinweis:
BZÖ-Tirol/Pressedienst
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