- 23.03.2010, 12:57:26
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Kirchenaustritte: Leitenberger weist fragwürdige Umfrage zurück
Pressesprecher der Erzdiözese Wien: "Es steht außer Zweifel, dass es mehr Kirchenaustritte gibt, weil viele Menschen zu Recht empört und enttäuscht sind, aber es ist nicht akzeptabel, wenn eine Blitz-Umfrage unter 300 Personen zur repräsentativen Erhebung hochstilisiert wird"
Wien, 23.03.10 (KAP) Spekulationen über eine "gigantische"
Kirchenaustrittswelle hat der Pressesprecher der Erzdiözese Wien,
Prof. Erich Leitenberger, zurückgewiesen. "Es steht außer Zweifel,
dass es mehr Kirchenaustritte gibt, weil viele Menschen zu Recht
empört und enttäuscht über die jetzt an die Oberfläche gelangenden
Missbrauchsfälle aus dem kirchlichen Bereich sind", so Leitenberger
wörtlich in einer Aussendung des Pressedienstes der Erzdiözese Wien.
Trotzdem sei es nicht akzeptabel, "wenn eine Blitz-Umfrage unter 300
Personen zur repräsentativen Erhebung hochstilisiert wird".
Dies gelte umso mehr, weil die Erhebung offensichtlich mit der
Initiative "Mein Kirchenaustritt" verbunden sei. Auf der Website der
Initiative werde als Verantwortlicher der Arzt Christian Fiala mit
der Adresse Mariahilfer Gürtel 37, 1150 Wien, genannt. Fiala
betreibe an dieser Adresse ein Ambulatorium für
Schwangerschaftsabbrüche. Leitenberger: "Jedes Verständnis für harte
Auseinandersetzungen, wenn es um Grundfragen des Menschseins geht.
Aber null Verständnis, wenn mit gezinkten Karten gespielt wird".
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