- 22.03.2010, 11:17:02
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Mandl: Sprache verbindet
Sprachkurs oder Aus für Sozialleistung!
Wien, am 22. März 2010 (OTS) „Schulklassen, in denen kaum ein
Kind die deutsche Sprache versteht. Lehrer, die sich um Kinder mit
Sprachproblemen kümmern müssen und den Lehrplan nicht mehr umsetzen
können. Jugendliche, die wegen ihrer Sprachprobleme dem Unterricht
nicht folgen können und später kaum einen Job finden: Das sind
Realitäten, vor denen wir die Augen nicht verschließen dürfen“,
betont ÖAAB-Generalsekretär LAbg. Mag. Lukas Mandl. ****
„Es ist ein Gebot der Stunde, daraus Konsequenzen zu ziehen und
so schnell wie möglich eine verpflichtende Sprachförderung für
Kinder und Jugendliche, die es brauchen, einzuführen. Das
bestehende Angebot auf freiwilliger Basis wird von denen, die es am
meisten brauchen, zu wenig angenommen“, betont der ÖAAB-
Generalsekretär.
Kinder, die es brauchen, sollen künftig nach dem
Regelunterricht – am Nachmittag – verpflichtende Sprachkurse
erhalten. „Die Angebote gehören dringend ausgebaut“, so Mandl. „Es
kann nicht sein, dass Kinder, die bei der Sprachfeststellung im
Kindergarten nicht genügend Sprachkenntnisse vorweisen können,
anschließend kein Kursangebot vorfinden. Das betrifft nicht nur
Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache“, erklärt Mandl.
„Klar ist aber andererseits auch, dass es auch Konsequenzen
geben muss, falls die verpflichtenden Deutschkurse nicht besucht
werden. Ein Entziehen der Sozialleistungen wäre hier durchaus ein
mögliches Mittel“, ist der ÖAAB-Generalsekretär überzeugt.
Rückfragehinweis: ÖAAB-Bundesleitung, PR & Kommunikation, Nikola
König, Tel.: 01 / 40 141 224, Fax: DW 229, presse@oeaab.com,
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