Neue GSK-Fabrik zur Ausrottung der Elefantenkrankheit in Entwicklungsländern

30 Mio. $ Ersparnis/Jahr für das Gesundheitssystem in Indien; Produktion von weiteren 300 Mio Tabletten jährlich gegen LF; über 1,9 Mrd. kostenlose Behandlungen seit dem Jahr 2000

Wien (OTS) - GlaxoSmithKline (GSK) hat in der westindischen Stadt Nashik eine neue Produktionsanlage eröffnet, in der jährlich 300 Millionen Tabletten mit dem Wirkstoff "Albendazol" zur Behandlung von Lymphatischer Filariose (LF) hergestellt werden. Diese Tabletten sind Teil einer kostenlosen Kombinationsbehandlung für weltweit mehr als eine Milliarde Menschen in Entwicklungsländern. Ziel des von der WHO geleiteten Programms ist es, die zu Schwellungen im Lymphsystem führende Krankheit bis zum Jahre 2020 vollständig auszurotten.

Eine Krankheit verschwindet

Der Vorstandsvorsitzende von GSK, Andrew Witty, erklärt: "Vor 30 Jahren galt die Ausrottung der Pocken als wissenschaftlicher Durchbruch. Heute sind wir zuversichtlich, mit der Lymphatischen Filariose schon bald eine weitere Krankheit in die Geschichtsbücher verbannen zu können. Vielversprechende neue Daten zeigen, dass dieses einfache Programm zur Ausrottung der LF tatsächlich funktioniert. Durch den Neubau in Indien können wir uns auf eines der größten Gebiete, in denen diese tropische Krankheit grassiert, konzentrieren und Indien dabei unterstützen, die Elefantenkrankheit zu kontrollieren und zu eliminieren."

Dank Produktionsausweitung doppelt so viele Menschen behandelbar

Die um 330.000,- $ gebaute Fabrik ermöglicht eine Verdoppelung der bisherigen Produktionskapazität. Künftig können 600 Millionen Albendazole-Tabletten pro Jahr zur Behandlung gegen die Elefantenkrankheit ausgegeben werden. Seit dem Programmstart im Jahr 2000 haben mehr als 570 Millionen Menschen in 48 Ländern über 1,9 Milliarden Behandlungen erhalten. Bis zum Jahre 2020 sollen in allen 83 Ländern, in denen diese Wurmerkrankung grassiert, mehr als 1,3 Milliarden Menschen immunisiert sein.

Weltweite Bedrohung - hohe Kosten für das Gesundheitssystem

Weltweit sind rund 120 Millionen Menschen mit LF infiziert. Davon bedroht ist ein Fünftel der Bevölkerung, wobei wiederum ein Drittel dieser 1,3 Milliarden Menschen in Indien lebt. Behandlungskosten, reduzierte Arbeitszeit und verlorene Produktivität kosten der indischen Regierung schätzungsweise mehr als 840 Mio. $ jährlich. Der Bau der neuen Fabrik soll die Lebensqualität von 550 Millionen Indern verbessern und zudem die Kosten für das Gesundheitssystem in Indien um 30 Mio. pro Jahr reduzieren.

Stopp der Übertragung durch Tabletteneinnahme

Die Krankheit wird von Stechmücken übertragen und verursacht schmerzhafte und entstellende Schwellungen im Lymphsystem, insbesondere an Armen, Beinen, Brüsten und Genitalien - daher auch der umgangssprachliche Name "Elefantenkrankheit". Um den Übertragungsweg zu stoppen, müssen die Albendazol-Tabletten gemeinsam mit einem weiteren Medikament fünf Jahre lang einmal jährlich eingenommen werden.

Fotos zur Lymphatischen Filariose unter der heutigen Presseaussendung auf der GSK Homeapage:
http://www.glaxosmithkline.at/journalistin-press.html

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