Österreich ist Nummer 1 in der Bio-Zuckerproduktion

Wien (OTS) - Die AGRANA, BIO AUSTRIA NÖ und DIE RÜBENBAUERN erreichen bereits 2010 ihr gemeinsames, ambitioniertes Ziel: Mit einer Anbaufläche von 700 Hektar und einer Bio-Zuckermenge von 3.500 Tonnen wird Österreich die Nr. 1 in der Bio-Zuckerproduktion.

Kurz vor dem Start der heimischen Anbausaison vermelden AGRANA, BIO AUSTRIA NÖ und DIE RÜBENBAUERN, dass 138 Biobetriebe im Jahr 2010 auf einer Fläche von 700 Hektar biologische Zuckerrüben anbauen werden. Damit kommt es gegenüber dem ersten Projektjahr 2008 mit einer Anbaufläche von 330 Hektar bereits im 3. Jahr zu einer Steigerung der Anbauflächen um über 100 Prozent!

"Noch vor drei Jahren wurde unsere Vision, der führende Bio-Zuckerrübenproduzent in Europa zu werden, von vielen belächelt. Dank der Zusammenarbeit mit AGRANA und den RÜBENBAUERN, haben wir nun für Lebensmittelverarbeiter, Lebensmittelhandel und vor allem die Konsumenten immer mehr heimischen Bio-Qualitätszucker als klimafreundliche Alternative zum importierten Bio-Rohrzucker verfügbar. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass wir mit unserem regionalen Bio-Zucker gegenüber importiertem Bio-Rohrzucker bis zu 50% an CO2-Emissionen einsparen" - so Dipl.-Ing. Karl Erlach, Obmann von BIO AUSTRIA Niederösterreich und Wien.

Mit 103 Anbaubetrieben im Weinviertel sowie südlich der Donau avanciert Niederösterreich nun endgültig zur Bio-Zucker-Region Nummer 1, gefolgt vom nördlichen Burgenland mit 35 Anbaubetrieben.

"Bereits in den ersten beiden Projektjahren konnten wir den österreichischen Bio-Zucker, der unter der Marke "Wiener Zucker" vertrieben wird vor allem in der weiterverarbeitenden Bio-Lebensmittelindustrie, im Markenartikelbereich, aber auch dem Bio-Weinbau und der Bio-Imkerei etablieren" - so Dipl.-Ing. Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender AGRANA Beteiligungs-AG.

DI Ernst Karpfinger, Präsident der Vereinigung DIE RÜBENBAUERN, zur weiteren Zielsetzung:

"Langfristiges Ziel ist es, gemeinsam die derzeit noch notwendigen Bio-Rohrzuckerimporte durch klimafreundlichen, österreichischen Bio-Rübenzucker weitgehend zu ersetzen."

3.500 Tonnen Biozucker aus 30.000 Tonnen Bio-Zuckerrüben

In den letzten beiden Anbausaisonen konnten durchschnittlich rund 50 Tonnen biologische Zuckerrüben pro Hektar geerntet werden. Im Jahr 2008 ergab dies eine Gesamtmenge an verarbeiteten, österreichischen Biozucker von 1.800 Tonnen - bereits im Folgejahr 2009 konnten aus heimischen Bio-Zuckerrüben rund 2.900 Tonnen Bio-Zucker gewonnen werden. Für 2010 wird eine österreichische Rekordmenge von 3.500 Tonnen Bio-Zucker aus 30.000 Tonnen Bio-Zuckerrüben prognostiziert. Vorausgesetzt die Witterungsbedingungen ermöglichen den Biobäuerinnen und Biobauern eine gute Kulturführung und positive Ernte.

"In den letzten beiden Jahren hatten wir in Österreich ausgesprochen gute Bedingungen mit idealen Temperaturen und ausreichendem Regen für den biologischen Zuckerrübenanbau. Die Kulturen blieben weitgehend von Schädlingen wie dem Drahtwurm, Rüsselkäfer oder Erdfloh frei. Dadurch und insbesondere durch den immens hohen Arbeitseinsatz der Bio Austria Biobäuerinnen und Biobauern von rund 170 manuellen Arbeitsstunden pro Hektar kam es lediglich zu einem Flächenausfall von 10 Prozent" - so Herbert Breuer, BIO AUSTRIA Experte für Sonderkulturen.

Aus Produktions-Nebenstoffen werden zusätzlich 800 Tonnen an wertvollen Futtermitteln gewonnen

Bei der Verarbeitung der Rüben werden neben dem hochqualitativen Bio-Zucker auch sogenannte Nebenstoffe wie Trocken- und Pressschnitte zur Tierfütterung gewonnen. Rund 7.500 Tonnen wertvolle, biologische Futtermittel stehen so zusätzlich den biologischen Grünlandbetrieben zur Fütterung der Rinder zur Verfügung. Weiters fällt der Dünger Carbokalk an, welcher ebenfalls im Biobereich eingesetzt werden kann.

Rückfragen & Kontakt:

BIO AUSTRIA - Niederösterreich und Wien
Dipl.-Ing. Karl Erlach, Obmann
E karl.erlach@bio-austria.at
M 0676/842 214 800

AGRANA Beteiligungs -AG
Mag. Ulrike Pichler
E ulrike.pichler@agrana.com
M 0676/892612084

DIE RÜBENBAUERN
Ing. Markus Schöberl
E oezvg@rueben.at
T 01 406 54 75 - 20

Medienservice:
Aagricultura - Presse und Kommunikation
Wilfried Oschischnig
M 0676/7034311
E wilfried.oschischnig@agricultura.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGC0001