SJ-Moitzi: Abschiebung von Arigona Zogaj ist Armutszeugnis für Österreich

Abschiebung nützt niemandem und schadet nur der betroffenen Familie

Wien (OTS) - "Weshalb der Asylgerichtshof so erpicht darauf ist, eine gut integrierte Familie auf Biegen und Brechen abzuschieben, ist völlig unverständlich", kritisiert SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi die erneute Ablehnung des Bleiberechts im Fall Arigona Zogaj. Die Abschiebung der Zogajs würde niemandem nutzen und nur schaden -insbesondere der betroffenen Familie. Von der Regierung erwartet sich Moitzi nun ein "menschliches Machtwort" und eine politische Lösung -es könne nicht sein, dass Menschen, die in Österreich eine Ausbildung absoviert haben, ihren Freundeskreis hier haben, die Sprache beherrschen und sich ins Gemeindeleben gut eingefügt haben, ausgewiesen werden. ****

Moitzi weiter: "Was geht eigentlich in Fekters Kopf vor, wenn sie solche unmenschliche Entscheidungen vorantreibt? Hat die bekennende Christin ihren Pfarrer in dieser Sache konsultiert? Kann Fekter in der Nacht noch ruhig schlafen, aufgrund solcher unmenschlichen Entscheidungen? Alles Fragen, die niemals gestellt werden müssten, wenn die Politik zur Menschlichkeit zurückfinden würde und ein menschliches Asylgesetz beschließen würde!"

Wenig überraschend kommen für den SJ-Vorsitzenden die Jubelmeldungen der FPÖ nach Bekanntwerden des negativen Asylbescheides.: "Dass nun Rechtsrabauken á la Strache abermals ihre Hetzjagd auf sozial Schwächere starten, zeigt einmal mehr das fremdenfeindliche, aber auch unsoziale Gesicht der FPÖ." Von den Deutschkenntnissen Arigonas könne sich so mancher FPÖ-Funktionär einiges abschauen, verweist Moitzi auf die oftmals in stümperhaftem Deutsch verfassten Wahlwerbungs-Materialien der Freiheitlichen. (Schluss)

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