- 18.03.2010, 11:46:11
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SPÖ-Strauß: Wie überflüssig ist Landeshauptmann-Propagandadienst LPD?
Dörfler soll Gesamtkosten zur Finanzierung des LPD offenlegen. Welche Einsparungen sind beim LPD geplant?
Klagenfurt (OTS) - Scharfe Kritik äußert der stellvertretende
Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Jakob Strauß, am zum wiederholt
negativ aufgefallenen Landespressedienst.
"Es ist bedauernswert, dass Gerhard Dörfler, den ihm unterstellten
Landespressedienst, offenbar zur politischen Selbstdarstellung
braucht", stellt Strauß fest, der bei gleichbleibenden Tendenzen
vorschlägt, den LPD künftig in LH-PD
(Landeshauptmann-Propagandadienst) umzubenennen.
Er kritisiert, dass unliebsame Tatsachen aus Presseaussendungen von
SPÖ-Regierungsmitgliedern, wie der rein sachlichen Feststellung, dass
es in Kärnten zu wenige Klein- und Kleinstkindbetreuungseinrichtungen
gibt, wiederholt entfernt werden und zu allem Überfluss eine schon
peinliche LH-Glorifizierung in der jüngsten Landeszeitung stattfinden
muss.
Angesichts solcher Tatsachen und in Zusammenhang mit den
angekündigten Einsparungen im Verwaltungsbereich des Landes, stellt
sich für Strauß die Frage, ob und in welcher Form ein
Landeshauptmann-Propagandadienst überhaupt notwendig und noch
zeitgemäß ist. Gespannt dürfe man diesbezüglich auch auf das
Verhalten der ÖVP sein, die ihrerseits angekündigt hat, den Sparkurs
auch über den LPD zu ziehen.
"Wie hoch sind die jährlichen Kosten, mit denen der
Landeshauptmann-Propagandadienst LPD die Kärntner Steuerzahler
jährlich belastet? Sind tatsächlich 14 Mitarbeiter nötig, um LH
Dörfler in Szene zu setzen? Welche Konsulentenverträge in welcher
Höhe gibt es beim LPD", will Strauß von LH Dörfler wissen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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