• 18.03.2010, 09:55:00
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Neue Serie: Erste Hilfe bei Kindern Sofortmaßnahmen bei häuslichen Unfällen - Eltern als Ersthelfer - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Da, wo sich Eltern und Kinder am sichersten
fühlen, in Wohnung und Garten, passieren häufig viele kleine aber
auch schwerwiegende Unfälle. Da ist die Aufregung dann groß, wenn das
Kind große Schmerzen hat und weint. Schnell kommt dann bei dem
Erwachsenen, der helfen will, Panik auf, weil er nicht weiß, welche
Sofortmaßnahmen, die richtigen sind. Grund genug für uns, beim
Apothekenmagazin BABY und Familie nachzufragen, wie man sich in der
jeweiligen Situation richtig verhalten soll und so bin ich jetzt mit
der Chefredakteurin Stefanie Becker verbunden. Hallo, Frau Becker.

0-Ton: 2 Sekunden

Guten Tag. Ich grüße Sie.

Mit was für Sofortmaßnahmen soll man nach einem Unfall beginnen?

0-Ton: 29 Sekunden

Das Allerwichtigste bei einem Unfall ist erstmal Ruhe bewahren.
Dann natürlich unverzüglich handeln, das heißt aber, wenn das Kind
auf dem Boden liegt, sollte man es möglichst nicht hochheben, damit
man es nicht zusätzlich verletzt, sondern lieber leicht berühren und
ansprechen. Wenn das Kind dann ansprechbar ist, dann tröstet man es
und versorgt es. Reagiert es nicht, dann sollte man mit
lebensrettenden Sofortmaßnahmen beginnen und wenn dann eine zweite
Person in der Nähe ist, sollte diese den Rettungsdienst rufen.

Was für Angaben werden gebraucht, damit es im Notfall auch schnell
geht?

0-Ton: 14 Sekunden

Wichtig ist: Wo ist der Unfall passiert, also evtl. auch mit
Anfahrtshinweisen. Was ist passiert und wer ist betroffen, da spielt
auch das Alter des Kindes eine Rolle. Dann, welche Verletzungen
liegen vor und man sollte die Rückrufnummer angeben.

Wenn der Unfall so schwer ist, dass man unverzüglich
lebenswichtige Sofortmaßnahmen anwenden muss, wie Beatmung,
Herzdruckmassage oder stabile Seitenlage, bleibt natürlich die Sorge,
ob man in so einer extremen Situation alles richtig macht?

0-Ton: 17 Sekunden

Den einzigen Fehler, den man machen kann, ist, eigentlich nichts
zu machen. Man kann aber allen Eltern nur dringend raten,
Erste-Hilfe-am-Kind-Kurse zu besuchen, um eben praxisnah von Profis
zu lernen. Diese Kurse werden von Hilfsorganisationen,
Familienzentren oder auch von Kliniken angeboten.

Zur Ersten Hilfe gehören auch ein Verbandskasten und ein gut
gefüllter Medikamentenschrank. Die Checkliste dazu finden Sie unter:
www.baby-und-familie.de .

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio Service,
sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragehinweis:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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