• 17.03.2010, 04:00:14
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ÖSTERREICH: ÖIAG-Chef will 17.000 Euro mehr Gage

Betriebsrat bittet Finanzminister jetzt um Hilfe

Wien (OTS) - Bis zu 900 Jobs will die österreichische Post heuer
streichen. Ihr Aufsichtsrat fordert jetzt trotzdem eine Erhöhung
seiner Vergütung. Allein Peter Michaelis, Aufsichtsratschef der Post
und ÖIAG-Chef, will 17.000 Euro mehr im Jahr, berichtet die
Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Mittwoch-Ausgabe.

ÖSTERREICH schlüsselt auch auf, wie sich das Gagen-Plus
zusammensetzen soll. Statt der im Geschäftsbericht bereits verbuchten
25.000 Euro Vergütung will Michaelis 30.000 Euro, rückwirkend für
2009. Die anderen Kapitalvertreter sollen statt 20.000 Euro 25.000
Euro kassieren.

Dazu will Michaelis eine "Vergütung für den Prüfungsausschuss", die
es bisher nicht gab: 12.000 Euro für sich und je 8.000 Euro für die
übrigen Mitglieder. Begründung: Andere Firmen würden mehr zahlen. Als
ÖIAG-Chef kassiert Michaelis derzeit rund 715.000 Euro im Jahr.

Im Post-Aufsichtsrat wurde die Erhöhung Montag mit 7:5-Stimmen (gegen
die vier Stimmen der Belegschaftsvertretung und eines der
Kapitalvertreter) genehmigt. Am 24. April soll die Hauptversammlung
die Anhebung absegnen. Die Betriebsräte haben nun Finanzminister
Josef Pröll ersucht, das Vorhaben zu stoppen, berichtet ÖSTERREICH in
seiner Mittwoch-Ausgabe.

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]

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