- 16.03.2010, 10:56:53
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ÖAMTC: Beim Autobahnbau darf Sicherheit nicht leiden
Ausbau der zweiten Tunnelröhren hat absolute Priorität
Wien (OTS) - "Sicherheit braucht Platz", sagt Willy Matzke,
Verkehrsexperte des ÖAMTC, zur neu entfachten Diskussion über
Einsparungen beim Autobahnbau. Speziell der Bau der erforderlichen
zweiten Tunnelröhren im höherrangigen Netz darf sich nicht verzögern
oder hintangestellt werden.
Ein bedarfsgerechter Straßenausbau unter genauer Beobachtung
gegenwärtiger und künftiger Verkehrsentwicklungen ist ein laufender
Prozess. Der ÖAMTC befindet sich zu diesem Thema in permanenten
Gesprächen mit der ASFINAG. Dabei hat für den ÖAMTC die Sicherheit
der Kraftfahrer immer höchste Priorität. Besonderen Wert legt der
Club auf die Verkehrssicherheit, also auf zweite Tunnelröhren,
sichere Baustellen und den Sicherheitsausbau ehemals zu schmal
gebauter Strecken, wie das derzeit bei der Innkreis Autobahn (A8) der
Fall ist.
Beim Ausbau der Nord Autobahn (A5) nördlich von Schrick war
ursprünglich die Sparvariante 2+1 Fahrstreifen geplant, weil das
erwartete Verkehrsaufkommen dies hier zulässt. Beim Bau dieser
Sparvariante ist eines entscheidend: Alle 500 Meter muss es eine
Pannenbucht geben, damit die Sicherheit gewährleistet bleibt.
"Der ÖAMTC hat einem Tunnel unter der Lobau nie zugestimmt und
begrüßt die neuen Überlegungen zur sechsten Donauquerung", sagt Willy
Matzke. Prinzipiell sollten nur Projekte gebaut werden, die über
Benutzungsgebühren auch refinanzierbar sind und in einer akzeptablen
Bauzeit fertig gestellt werden.
(Schluss)
Christian Dachs
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
mailto:[email protected]
www.oeamtc.at
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