- 12.03.2010, 09:50:42
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Rückblick 2009: KOTÁNYI legte weiter zu - Umsatz auf 125 Mio. Euro gestiegen
Größte Zuwächse in Exportländern Russland und Slowakei - Erfolgreicher Markteintritt in Türkei trug zum erfreulichen Umsatzwachstum bei
Wien (OTS) - "Auch 2009 ist es uns gelungen, trotz des
Einflusses der Wirtschaftskrise, die auch wie gespürt haben, zu
wachsen", so kommentiert Mag. Erwin Kotányi, Geschäftsführer des
gleichnamigen österreichischen Gewürzherstellers das vergangene Jahr
zufrieden. Kotányi, die Nummer 1 am österreichischen Gewürzmarkt,
konnte nämlich auch 2009 - zum wiederholten Mal in Folge - an Umsatz
zulegen. Mit einem Plus von 2,5 Prozent erwirtschaftete der
Gewürzhersteller einen Rekordumsatz von 125 Millionen Euro, zwei
Drittel davon in Zentral- und Osteuropa.
Trotz Kursabwertungen: Plus 35 Prozent Umsatz in Russland
Trotz massiver Kursabwertungen in den wichtigsten Exportländern
ist vor allem dort ein wesentliches Wachstum im Umsatz gelungen. "In
Russland verzeichneten wir in diesem schwierigen vergangenen
Wirtschaftsjahr einen Zuwachs von unglaublichen 35 Prozent", freut
sich Mag. Kotányi über den Erfolg. In der Slowakei steigerte sich der
Umsatz um 20 Prozent, Slowenien und Rumänien erwirtschafteten beide
ein Plus von 14 Prozent. Damit hält Kotányi in diesen Ländern eine
Marktposition unter den Top 2 im Markenartikelsektor.
Meilensteine 2009: Markteintritt Türkei und Rückkauf des
Anteils der Salinen AG
Wesentlich zum Wachstum im vergangenen Jahr beigetragen hat der
Markteintritt von Kotányi in der Türkei. Mit Ende 2009 war das
Unternehmen mit seinen Produkten, einem eigenen Türkei Sortiment,
(Flachbeutel mit Sichtfenster bzw. 400ccm Dose) mit ganz neuen Sorten
wie Pul Biber (Paprikagranulat), Köfte Bahrati (Fleischbällchen),
Dolma Baharati (Spezialität mit Fleisch gefüllte Paprika), Dry
Mint-Pouch (Minze), schwarzer Kümmel oder getrocknete Korinthen
bereits in 1.500 Geschäften und somit bei allen wichtigen Ketten im
Lebensmittelhandel gelistet. Auch in Zukunft soll die Türkei eine
wesentliche Rolle spielen: "Für heuer peilen wir dort bereits einen
Marktanteil von 15 bis 20 Prozent im organisierten Lebensmittelhandel
an. Das ist natürlich ein sehr ehrgeiziges Ziel, angesichts der dort
herrschenden starken Gewürzkultur", zeigt sich Mag. Erwin Kotányi
ambitioniert.
Auch in Österreich hat sich bei Kotányi etwas Wesentliches getan: Im
November wurde der 25-Prozent-Anteil, den die Salinen AG seit 1989 am
Unternehmen gehalten hatte, zurück gekauft. Damit befindet sich das
gesamte Unternehmen wieder im Besitz der Familie Kotányi, die es in
vierter Generation führt.
Investitionen & Innovationen führen zum Erfolg
Wesentlich für das Unternehmen war im vergangenen Jahr auch die
Investition in eine neue Glasabfüllanlage im Wert von ca. 1 Million
Euro. Damit konnte die Gesamtkapazität für die Abfüllung des
100ml-Sortiments, das in ganz Europa am Markt ist, deutlich erhöht
werden.
Dass Wachstum aber nicht nur durch Expansion, sondern auch durch
Innovation getrieben ist, weiß Kotányi seit der Gründung vor knapp
130 Jahren. Dementsprechend brachte das Unternehmen auch 2009 eine
ganze Palette an Neuheiten heraus, allen voran die so genannte Ethno
Linie, die auf den hierzulande immer stärker werdenden Asiatrend
abstellt. Mit dabei sind unter anderem Geschmacksrichtungen wie
Shanghai-Wok, Bombay-Masala, Cairo-a-la-carte, Canton süß-sauer,
Chiang Mai Curry oder Salsa de Yucatan. Weiterhin erfolgreich gepusht
wurden auch die Süßen Mühlen mit den Geschmacksrichtungen
Karamell-Vanille, Zimt-Zucker und Schokolade.
"Scharfes Jahr 2010": Innovationen, Umsatzwachstum und Ausbau
der Ost-Märkte
Und auch für heuer plant Kotányi eine ganze Palette an
Innovationen, unter anderem spezielle Chili Mühlen, um die immer
größer werdende Nachfrage zur Dosierung von Schärfegraden bei Speisen
abzudecken. Weiters soll es auch eine Gewürzlinie für die leichte
Küche geben - ebenfalls dem Trend der Zeit entsprechend.
Insgesamt möchte das Unternehmen im heurigen Jahr um fünf Prozent
wachsen, und zwar beim Umsatz und auch bei den Mitarbeitern. Ziel ist
ein Gesamtumsatz von 131 Millionen Euro, zu dem wie oben erwähnt vor
allem die Türkei beitragen soll, aber auch Russland, wo ein Zuwachs
von 20 Prozent angepeilt wird.
Über Kotányi:
Das österreichische Familienunternehmen Kotányi gilt seit knapp
130 Jahren als Experte im Bereich Kräuter, Gewürze und
Gewürzmischungen. Die Premiummarke Kotányi ist in über 20 Ländern von
Serbien bis Russland erhältlich, und zählt im Markenbereich in nahezu
allen Märkten zu den Top 2 im Kräuter- und Gewürzbereich. 2009 wurden
125 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet, zwei Drittel davon in Zentral-
und Osteuropa. Etwa 500 Mitarbeiter arbeiten derzeit für den
Gewürzexperten.
Rückfragehinweis:
Claudia Hartmann
Kotányi GmbH
Tel: 02245 / 5300 - 1004
E-Mail: [email protected]
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