- 12.03.2010, 09:05:15
- /
- OTS0020 OTW0020
Hundstorfer: "Vielfalt rechnet sich für Wirtschaft und Gesellschaft"
Wien (OTS/BMASK) - "Diversity und der Umgang mit Vielfalt ist ein
Thema, das mir als Sozialminister ein großes Anliegen ist. Unsere
Welt verändert sich ständig. Die Institutionalisierung nimmt zu,
traditionelle Strukturen und Rollenverhältnisse lösen sich auf und
ändern sich kontinuierlich. Migration, die wirtschaftliche und
kulturelle Globalisierung und die Alterung der Gesellschaft sind nur
einige von vielen Phänomenen, welche die Welt von heute auszeichnen
und Vielfalt in den Fokus von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft
rücken", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer gestern Abend im
Rahmen des WDLS -EU Gipfeltreffens in Wien. Thema der Konferenz sind
die zukünftigen Herausforderungen einer globalisierten Welt mit einer
alternden und sich schnell verändernden Gesellschaft, wo die
ethnische, kulturelle, sprachliche, religiöse Vielfalt eine spezielle
Rolle spielt. An der zweitägigen Konferenz nehmen
EntscheidungsträgerInnen, ExpertInnen, NGOs und UnternehmerInnen aus
aller Welt teil. ****
Neben den rechtlichen Grundlagen auf EU- Ebene und deren
gesetzlicher Umsetzung in Österreich sind sozialpolitische Maßnahmen
zur Sicherung der Chancengleichheit für alle erforderlich, betonte
Sozialminister Hundstorfer.
In diesem Zusammenhang hob Sozialminister Hundstorfer besonders
die Armutsbekämpfung und soziale Integration hervor. Im Zuge des
Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung
sind zahlreiche Projekte zur Armutsbekämpfung geplant.
Das österreichische Sozialsystem hilft in Not geratenen Personen
wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Exemplarisch
hervorgestrichen können in dieser Hinsicht die gleiche Teilhabe aller
Personen in unserer Gesellschaft, die Gleichstellung von Frauen und
Männern oder Verteilungsgerechtigkeit zwischen den Generationen
werden.
Soziale Transfers verbessern zudem die soziale Integration und
Teilhabe benachteiligter Gesellschaftsgruppen. Eine aktuelle Maßnahme
in diese Richtung ist die Mindestsicherung.
Besonders zu unterstreichen sind die arbeitsmarktpolitischen
Maßnahmen für Menschen mit Behinderung. Österreich hat die UN
Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung ratifiziert.
Aber auch Frauen, Jugendliche, ältere ArbeitnehmerInnen oder
Homosexuelle müssen am Arbeitsmarkt besonders gefördert und
unterstützt werden.
"Wir leben in einer Gesellschaft der Vielfalt, unterscheiden uns
in Geschlecht, Alter, ethnischer Herkunft, Religion oder sexueller
Orientierung. Diese Vielfalt der unterschiedlichen Lebensweisen,
Weltanschauungen und Erfahrungen birgt ein enormes soziales, aber
auch wirtschaftliches Potential. Wir sollten all diesen Unterschieden
aufgeschlossen begegnen, sie als Chance erkennen und Akzeptanz und
Wertschätzung demonstrieren", so der Sozialminister abschließend in
seinem Redebeitrag.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Elisabeth Kern, Pressesprecherin des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2247
www.bmask.gv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSO






