AK: Maklerprovisionen sind in Österreich viel zu hoch!

Kritik des Fachverbandes der Immobilienmakler ist durchsichtige Polemik

Wien (OTS) - Die AK weist die Behauptungen des Fachverbandes der Immobilienmakler schärfstens zurück, wonach die AK Maklerstudie veraltet sei. "Das ist eine durchsichtige Polemik", sagt die AK. "Es bleibt dabei, Mieter und Wohnungskäufer sind durch Maklerprovisionen extrem belastet." Die Ifes-Umfrage der AK vom Februar 2010 bei 200 MieterInnen und WohnungseigentümerInnen zeigt, dass praktisch alle Makler von MieterInnen die höchst mögliche Provision verlangen; dass die MieterInnen von den Maklern schlecht informiert werden; dass die Makler die Interessen der VermieterInnen vertreten. "Dass der Vergleich laut Fachverband mit Deutschland nicht zulässig sei, weil es dort ein anderes Mietenniveau und System gäbe, stimmt ebenfalls nicht", so die AK. Im deutschen Wohnungsvermittlungsgestz kann jeder die deutsche Gesetzeslage nachlesen. Die Daten und Erhebungen der AK werden auch durch eine deutsche Studie "Leistungen und Provisionen transparent" von H. Hagemann in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verbraucherforschung, gefördert vom deutschen Bundesministerium für Verbraucherschutz gestützt. Die AK verlangt: Runter mit den Maklerprovisionen. Die Regierung muss endlich das Regierungsübereinkommen umsetzen, in dem eine Absenkung der Maklerprovisionen auf zwei Monatsmieten vereinbart ist.

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