s REAL zur Diskussion um die Maklerprovisionen: Qualität und Leistung einfordern!

Wien (OTS) -

  • Gesetzgeber verschärft seit Jahren Informationspflichten und Haftungen der Immobilienmakler
  • Geforderte Reduktion der Maklerprovisionen gefährdet Dienstleistungsqualität
  • Leistungen einfordern, statt Provisionen zu diskutieren

Seit Jahren hat der Gesetzgeber die Informationspflichten und Haftungen der Immobilienmakler laufend verschärft und vor rund zwei Jahren auch eine obligatorische Vermögensschadenhaftpflichtversicherung eingeführt, um die rechtliche Sicherheit der Konsumenten durch entsprechende Qualität der Maklerdienstleistung zu gewährleisten.

Basierend auf einer Ifes-Erhebung im Auftrag der Arbeiterkammer wird nun von mehreren Seiten der Vorwurf erhoben, ebendiese gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen - im Besonderen die Informationspflichten - würden durch die Immobilienmakler oft nur mangelhaft umgesetzt. Dieser Vorwurf dient den Kritikern in weiterer Folge auch als Argument, die in Österreich übliche Höhe der Maklerprovisionen in Frage zu stellen.

Die s REAL betont zum einen, dass eine Umfrage unter nur 200 Personen, von denen sich 60% der befragten Haushalte in Wien befinden, nicht wirklich repräsentativ für ganz Österreich sein kann. Zum anderen hält sie die Diskussion über die Höhe der Maklerprovisionen für den falschen Ansatz. Besser für die Konsumenten wäre es, wenn die Kritiker die gesetzlich garantierten Leistungen einforderten.

"Die Intention des Gesetzgebers war es, die rechtliche Sicherheit für die Kunden bei Immobiliengeschäften zu gewährleisten", so s REAL Geschäftsführer Michael Pisecky. "Wenn nun ein Makler diese Dienstleistungsqualität bieten soll, muss er dafür auch entsprechend honoriert werden."

Den Vergleich mit anderen Ländern und dort üblichen niedrigeren Maklerprovisionen lässt Pisecky aus folgenden Gründen nicht gelten:

  • In Österreich ist ein großer Teil des Mietmarktes preisgeregelt, eine Umlage der Maklerprovision durch den Vermieter, wie sie in anderen Staaten durchaus gang und gäbe ist, ist hier also nicht möglich.
  • In Österreich ist ein großer Teil des Immobilienmarktes für Makler nicht zugänglich. Sie können also nur auf einem Teilmarkt tätig werden und daher nicht zu den gleichen Konditionen arbeiten wie ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Ländern.

Mit der nun geforderten Senkung der Maklerprovisionen wird für s REAL von der falschen Seite an das Thema herangegangen: Eine Reduktion des Erfolgshonorars für Immobilienmakler hätte keine Steigerung der Dienstleistungsqualität zur Folge. Ebendiese Qualität der Dienstleistung ist aber für die rechtliche Sicherheit der Kunden unabdingbar. Die Konsumenten und ihre Vertreter sind aufgefordert, diese bei den Immobilienmaklern auch einzufordern.

Diesen Text können Sie auch auf unserer Homepage http://www.sreal.at/ unter "Info und Presse" abrufen.

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