Bures zu Kindersicherung im Auto: Appell an Verantwortungsbewusstsein der Eltern

"Größtmögliche Sicherheit für die kleinen Passagiere"

Wien (OTS/BMVIT) - Verkehrsministerin Doris Bures richtete angesichts der heute vom ÖAMTC veröffentlichen Zahlen zur Kindersicherung einen Appell an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern. "Bereits ein Aufprall mit 15 km/h kann für ein ungesichertes Kind tödlich enden. Oberste Priorität muss daher haben, den kleinen Passagieren die größtmögliche Sicherheit zu bieten", betonte Bures. ****

"Das Gefahrenbewusstsein von fehlender oder schlechter Kindersicherung ist leider oft zu wenig stark ausgeprägt", so die Verkehrsministerin. Tatsächlich ist der "Verstoß gegen die Kindersicherungspflicht" das zweithäufigste Vormerkdelikt.

Um das Bewusstsein für die Gefahren mangelnder Kindersicherung zu schärfen, gibt es seit September eigens konzipierte Kindersicherungsseminare, die ab dem zweiten Vormerkdelikt verpflichtend verordnet werden.

Die Seminare werden auch allen interessierten Eltern angeboten, Anmeldung bei den Automobilklubs und Fahrschulen. Inhalt der Kindersicherungsseminare mit einer Dauer von vier Stunden, die von Fahrschulen, Automobilclubs und VerkehrspsychologInnen in Gruppen von vier bis maximal 12 TeilnehmerInnen durchgeführt werden: Zwei Unterrichtseinheiten beziehen sich auf die "Theorie": Crashphysik, Unfallmedizin, Unfallstatistik, Recht, die Behandlung typischer Einwände und die richtige Sicherungstechnik im Fahrzeug. In den anderen beiden Unterrichtseinheiten stehen praktische Fragen, wie die richtige Eigensicherung, die Sicherung von Kindern im Fahrzeug, Hinweise auf typische Montage- und Sicherungsfehler, sowie Verhaltenstipps, im Vordergrund.

Außerdem setzt die Ministerin auf bewusstseinsbildende Maßnahmen, "denn alleine mehr Wissen führt oft schon zu mehr Sensibilität". 200.000 Broschüren zur richtigen Kindersicherung und 130.000 Folder in zehn Sprachen wurden im Vorjahr verteilt, und in einigen Bundesländern auch dem Elternbrief beigelegt. (Schluss)

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