BZÖ-Grosz zu Listerien: Wann tritt Stöger endlich zurück?

Weitere Erkrankungen und Opfer auf katastrophales Krisenmanagement zurückzuführen

Wien/Graz (OTS) - Das Versagen von Gesundheitsminister Alois
Stöger im Zusammenhang mit dem Listeriose-Lebensmittelskandal offenbart sich täglich auf neue und erschreckende Art und Weise. Die mittlerweile täglich bekannt gegebenen neuen Erkrankungen aufgrund des falsch deklarierten "Hartberger-Bauernquargels" sind eindeutig auf das Versagen des Gesundheitsministers zurückzuführen. Die Frage stelle sich, wann Minister Stöger endlich die Konsequenzen zieht und zurücktritt. Er sei "keinen Tag länger" mehr in dieser Funktion tragbar. "8 Tote und bald 25 Erkrankte klagen einen Minister an, dessen Behörde seit dem 14. August 2009 von dem Listeriose-Lebensmittelskandal gewusst hat und erst im Jänner 2010 es dem Skandalunternehmen Prolactal überlassen hat, eine lückenhafte Rückholaktion und unzureichende Lebensmittelwarnung durchzuführen", kritisiert der stellvertretende BZÖ-Chef und steirische Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz am Donnerstag.

Das BZÖ habe seit dem 15. Februar auf diese Entwicklung täglich aufmerksam gemacht. "Sämtliche Befürchtungen von BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Spadiut und mir - für die wir von der SPÖ belächelt und der Lüge bezichtigt wurden - haben sich bewahrheitet. Der von uns eingebrachte Misstrauensantrag bestätigt sich aufgrund der aktuellen Faktenlage in noch nie dagewesener Art und Weise. Der Minister hat es aufgrund seiner Lügen- und Vertuschungspolitik zu verantworten, dass Menschen gestorben und erkrankt sind. In welcher Bananenrepublik leben wir eigentlich, dass ein solches erschütterndes Versagen nicht sofort zu Konsequenzen geführt hat", fordert Grosz den Bundeskanzler auf, endlich für Ordnung im Gesundheitsministerium zu führen.

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