Ranner will Flugpreise "zerstückeln" - was kostet Sicherheit?

Flugpassagiere dürfen die Kosten für Sicherheit nicht voll übernehmen

Strassburg, 11. März 2010 (OTS) Klare Forderungen an die EU-Verkehrsminister bei ihrem heutigen Treffen in Brüssel zum Thema Luftsicherheitsentgelten richtet die Verkehrssprecherin des ÖVP-Europaklubs Dr. Hella Ranner: "Flugsicherheitsgebühren müssen transparent und für die Buchenden klar ersichtlich sein. Eine volle Abwälzung der Kosten für mehr Sicherheit auf die Passagiere ist aber keinesfalls akzeptabel. Wenn ein Mitgliedstaat ein besonders hohes Niveau für die Flugsicherheit einführen möchte, dann muss auch dieser Mitgliedstaat für die zusätzlich anfallenden Kosten aufkommen. Ich sehe nicht ein, warum wir Österreicher für die Bodyscanner in Großbritannien zahlen sollten", kritisiert die steirische Europaabgeordnete die mangelnde Transparenz und Fairness bei der Berechnung der Sicherheitsentgelte. ****

Das Europäische Parlament setze sich seit Beginn der Debatte für mehr Klarheit zum Vorteil der Flugpassagiere ein: "Jeder, der schon einmal einen Flug über das Internet gebucht hat, kennt das:
Bei jedem 'Klick' ändert sich der Preis. Und nur selten versteht man eigentlich warum", kritisiert Ranner. "Sicherheit hat ihren Preis. Das ist klar und auch richtig so. Wenn man aber gar nicht mehr nachvollziehen kann, wofür man als Passagier eigentlich zahlt, dann haben wir hier ein Problem. Die Passagiere müssen eindeutig erkennen können, wie der Ticketpreis zustande kommt und was dabei die Sicherheit kostet", fordert Ranner heute eine Entscheidung der EU-Verkehrsminister.

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