SPÖ-Kaiser: Gerechte Pensionserhöhungen durch Fixbeträge leistbar machen

Milliarden-Sparpotential durch "leistungsgerechte" Fixbeträge wären sozial gerechter.

Klagenfurt (OTS) - Mit Fixbeträgen will der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, LR Peter Kaiser, den Ausweg aus dem jedes Jahr wieder kehrenden Dilemma einer leistbaren Pensionserhöhung finden. "Damit können wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, und die Sozialdemokratie würde endlich ein starkes Zeichen setzen, für wen sie eintritt", ist Kaiser überzeugt und erklärt:

"Pensionistinnen und Pensionisten erbringen im Ruhestand die gleiche "Leistung". Mit dem Eintritt in den Ruhestand hört die Putzfrau mit dem Mindesteinkommen ebenso auf zu arbeiten wie Manager und andere Großverdiener, die für ihre Tätigkeit das x-fache verdient haben. Deswegen sollen alle Pensionisten auch eine entsprechende Erhöhung in Form eines Fixbetrages erhalten", schlägt Kaiser eine Pensionserhöhung mittels einheitlichen Fixbeträgen vor.

Würde man also die Pensionen beispielsweise generell um 50 Euro pro Monat anheben, ergeben das eine jährliche Erhöhung von 700 Euro und würde den Staat bei rund 2,2 Millionen Pensionistinnen und Pensionisten 1,54 Milliarden Euro im Jahr kosten. Einer Erhöhung um 100 Euro monatlich würde mit 3,08 Milliarden pro Jahr zu Buche schlagen.

"Derzeit wird aber diskutiert, ob der Bundeszuschuss für die Pensionen, der 2009 bei 3,6 Milliarden lag, für die Pensionserhöhung ausreicht", macht Kaiser, der in diesem Zusammenhang eine Harmonisierung der Pensionssysteme fordert, auf das enorme Sparpotential aufmerksam.

"Gerade bei den Pensionen muss die SPÖ Flagge zeigen und wieder deutlich machen, wen sie politisch unterstützt. Nämlich nicht jene Großverdiener, die schon im Erwerbsleben von den anderen, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern profitiert haben und jetzt auch noch in der Pension besser aussteigen sollen. Es sind jene fleißigen Arbeiterinnen und Arbeiter, die zeitlebens hauptverantwortlich für das Steueraufkommen gemacht wurden. Jene die mit kleinen Renten ihren Lebensabend bestreiten, muss die SPÖ das Wort reden", macht Kaiser deutlich.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Kärnten
Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001