- 10.03.2010, 11:41:03
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DMP-Projekt für Diabetiker wird fortgesetzt - Erfolg für die Ärztekammer
Die Intervention durch den Kammervorstand war der Anlass für die Optimierung eines reformbedürftigen Diabetes-Projektes
Wien (OTS) - Das heftig diskutierte DMP-Projekt Diabetes Mellitus
Typ 2 - Therapie aktiv wird mit Optimierungen vorbehaltlich der
Beschlussfassung der Gebietskrankenkasse weitergeführt. "Der Weg
dahin war allerdings sehr steinig. Der Vorstand der NÖÄK hatte sich
im September 2009 gegen eine Weiterführung ausgesprochen, da die
Bedingungen reformbedürftig waren. Ohne diese Kündigung würde das
Projekt noch weiter unverändert betrieben werden", so Dr. Christoph
Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer.
Die gegenständliche Optimierung wurde zwischen September 2009 und
Februar 2010 durch ihn als Präsident und Vertreter des
Kammervorstandes eingefordert. Grundlage war ein erarbeiteter
Anforderungskatalog. "Sämtliche Verbesserungen waren Ideen aus dem
Vorstand bzw. dem durch die Kammerführung etablierten Arbeitskreis",
so Präsident Dr. Reisner weiter.
Erfreuliches Ergebnis trägt vielen Kritikpunkten Rechnung
Dem erfahrenen Verhandlungsteam der Kurie der Niedergelassenen
Ärzte ist es gelungen, einen Teil der Vorschläge des Arbeitskreises
umzusetzen. So ist es möglich, das Projekt weiter zu führen. "Das
erfreuliche Ergebnis liegt nun vor und trägt vielen Kritikpunkten
Rechnung. Somit wurde der Vertrag zur Verlängerung des
Diabetes-Programms von unserer Kurienversammlung mit großer Mehrheit
beschlossen."
Das Ende des Projektes hätte sicher nicht die Beendigung der
Diabetikerversorgung in Niederösterreich bedeutet. "Die
Berücksichtigung der Vorschläge wird jedoch eine Verbesserung der
Betreuungssituation für alle Diabetiker mit sich bringen und es so
auch für jene Ärztinnen und Ärzte attraktiv machen, die bisher noch
Bedenken hatten", zeigt sich Präsident Dr. Reisner erfreut. "Was
bleibt ist die Zerstückelung des Faches Allgemeinmedizin mit der
Gefahr, dass basale Leistungen, die Teil der Ausbildung zum Arzt für
Allgemeinmedizin oder zum Facharzt sind, in Zukunft nur mit
Zusatzausbildungen erbracht werden dürfen", so Präsident Dr. Reisner.
Er wird sich daher auch in Zukunft für langfristige Strategien im
Sinne der Ärztinnen und Ärzte in Niederösterreich einsetzen.
Rückfragehinweis:
Pressestelle der Ärztekammer für Niederösterreich
Michael Dihlmann
Tel.: 0664/144 98 94
mailto:[email protected]
www.arztnoe.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/29
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