- 09.03.2010, 14:01:57
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FSG-Frauen: Einkommensschere muss schnell geschlossen werden
Vondrasek: Mareks Bewusstseinsbildung würde Jahrzehnte dauern
Wien (OTS/FSG) - "Wenn ÖVP-Staatssekretärin Christine Marek schon
im Vorfeld gegen etwas ist, was noch gar nicht im Detail auf dem
Tisch liegt, dann zeigt das einmal mehr, wie egal es ihr ist, ob die
ungerechten Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern
beseitigt werden oder nicht", reagiert FSG-Frauenvorsitzende
Elisabeth Vondrasek auf die heutige erneute ablehnende Haltung Mareks
zur Gehaltsoffenlegung in Betrieben.
Während sich einige Politikerinnen und auch Politiker der ÖVP in der
Sache hin und wieder durchaus bewegen, verharrt Marek am Platz.
"Marek soll sich nicht auf die Mentalität und Modelle aus anderen
Ländern ausreden, sondern klar sagen, wenn sie Frauen bei der
Entlohnung weiter diskriminieren möchte. Denn geht es nach Marek,
dann müssten Frauen in Österreich vermutlich noch weitere Jahrzehnte
darauf warten, bis Mareks Modell der Bewusstseinsbildung greifen
würde", sagt Vondrasek.
Die FSG-Frauen unterstützen daher den Vorstoß von Frauenministerin
Gabriele Heinisch-Hosek, ein Modell der verpflichtenden
innerbetrieblichen Gehaltsoffenlegung zu erarbeiten, um damit, neben
anderen notwendigen Maßnahmen, die Einkommensschere schnellstens zu
schließen. Denn es könne nicht sein, dass eines der reichsten Länder
der Welt bei der Einkommensschere fast Schlusslicht ist.
FSG, 9. März 2010
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