FSG-Frauen: Einkommensschere muss schnell geschlossen werden

Vondrasek: Mareks Bewusstseinsbildung würde Jahrzehnte dauern

Wien (OTS/FSG) - "Wenn ÖVP-Staatssekretärin Christine Marek schon im Vorfeld gegen etwas ist, was noch gar nicht im Detail auf dem Tisch liegt, dann zeigt das einmal mehr, wie egal es ihr ist, ob die ungerechten Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern beseitigt werden oder nicht", reagiert FSG-Frauenvorsitzende Elisabeth Vondrasek auf die heutige erneute ablehnende Haltung Mareks zur Gehaltsoffenlegung in Betrieben.

Während sich einige Politikerinnen und auch Politiker der ÖVP in der Sache hin und wieder durchaus bewegen, verharrt Marek am Platz. "Marek soll sich nicht auf die Mentalität und Modelle aus anderen Ländern ausreden, sondern klar sagen, wenn sie Frauen bei der Entlohnung weiter diskriminieren möchte. Denn geht es nach Marek, dann müssten Frauen in Österreich vermutlich noch weitere Jahrzehnte darauf warten, bis Mareks Modell der Bewusstseinsbildung greifen würde", sagt Vondrasek.

Die FSG-Frauen unterstützen daher den Vorstoß von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, ein Modell der verpflichtenden innerbetrieblichen Gehaltsoffenlegung zu erarbeiten, um damit, neben anderen notwendigen Maßnahmen, die Einkommensschere schnellstens zu schließen. Denn es könne nicht sein, dass eines der reichsten Länder der Welt bei der Einkommensschere fast Schlusslicht ist.

FSG, 9. März 2010

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