IPCity - Mixed Reality: Forschung an der Grenze der Realität

Ausstellung - Podiumsdiskussion - Wettbewerb

Wien (OTS) -

Diese Meldung wurde korrigiert Neufassung in Meldung OTS0301 vom 11.03

Die Universität für angewandte Kunst Wien zeigt als
Gastgeber die Höhepunkte und Ergebnisse des vierjährigen EU-Forschungsprojektes "IPCity - Integrated Project on Interaction and Presence in Urban Environments" vom 23. - 25. März 2010. Der Eröffnung am 23. März um 18:00 Uhr durch Dr. Gerald Bast und Wolf D. Prix folgen Vorträge, Podiumsdiskussionen, die Prämierung eines Architekturwettbewerbes (Zelt) und Ausstellungen und Technologiedemonstrationen in den Lichthöfen und der Aula und den im Innenhof aufgestellten "MR-Tent".

Forschungsprojekt IPCity

Hauptziel des Projekts IPCity sind neue Erkenntnisse darüber, inwieweit und mit welchen Techniken man Menschen in ihren realen Lebens- oder Arbeitssituationen im Stadtleben durch die Präsentation von Informationen unterstützen kann. IPCity konzentriert sich dabei auf die Informationsvermittlung mittels sogenannter Mixed-Reality-Technologien. Diese erlauben unsere reale Umgebung nahtlos mit digitalen Inhalten visuell anzureichern.

Fachleute sprechen hier auch von "Presence"-Forschung, wobei eine Übersetzung in "Gegenwart" oder "Anwesenheit" den Begriff nur unzureichend erfasst. Gemeint ist hier, einem Menschen den Eindruck zu vermitteln, beispielsweise an einem anderen Ort zu sein, in einer anderen Zeit zu leben oder jemand anderes zu sein. Dabei kommen überwiegend Mixed (MR), Virtual (VR) und Augmented Reality Systeme (AR) oder Mischformen davon zum Einsatz.

In kleinen Projekten wurden verschiedene Lösungsansätze bearbeitet und spezialisierte Systeme für die Untersuchung der Realisierbarkeit, der Anwendung und der Akzeptanz entwickelt. Eine der Visionen ist eine Kommunikationsplattform, die die Auswirkungen zukünftiger Planungen oder bereits vergangener Ereignisse im realen Stadtbild visualisiert, über die man sich informieren, gemeinsam interaktiv planen und Vorgehensweisen diskutieren kann. Andere Teilprojekte binden Stadtbewohner und Besucher aktiv in die Kommunikation zu den Themen Umweltbewusstsein, Zeitreisen oder Stadtgeschichten mittels modernster mobiler Technologien ein.

Event

Die Ausstellung zeigt die Highlights der interdisziplinären Forschung in der Spannungszone zwischen Architektur - Raumplanung -3D Visualisierung - mobiler Computertechnologie. BesucherInnen haben die Möglichkeit, diese Technologien exemplarisch auszuprobieren, Projektmitarbeiter vor Ort sind gerne, bereit weiterführende Fragen gemeinsam zu erörtern.

Projektpartner

Das Forschungsteam von IPCity setzt sich aus Experten folgender Partner zusammen:

Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik FIT; Technische Universität Wien; Technische Universität Graz; University of Oulu; University of Cambridge; Universität für Angewandte Kunst Wien; Université Marne la Vallée - Champs sur Marne; Helsinki University of Technology; Imagination Computer Services GesmbH; Aalborg University

Förderung

Das Projekt "IPCity - Integrated Project on Interaction and
Presence in Urban Environments" ist ein im Sechsten Rahmenprogramm gefördertes Forschungsprojekt der Europäischen Union (FP-2004-IST-4-27571).

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/947

Rückfragen & Kontakt:

Universität für angewandte Kunst Wien
Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Anja Seipenbusch-Hufschmied, Mag. Marietta Böning, MAS
T. +43 1 71133 2161
M. marietta.boening@uni-ak.ac.at
www.dieangewandte.at

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