- 08.03.2010, 15:40:10
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Berlakovich verleiht Nachhaltigkeitspreis an acht Hochschulen
Projekte im Bereich Umwelt, Soziales und wirtschaftliche Entwicklung
Wien (OTS) - Umweltminister DI Niki Berlakovich hat heute im
Palais
Harrach in Wien den Sustainability Award an die acht Siegerprojekte
verliehen, Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung Dr.
Beatrix Karl konnte aus terminlichen Gründen leider nicht dabei
sein. Mit dem Sustainability Award werden Initiativen an
Hochschulen, die ökonomische, ökologische und soziale
Ausgewogenheit anstreben, vor den Vorhang geholt und so sichtbar
gemacht. Eine prominente achtköpfige Jury aus Wissenschaft und
Gesellschaft hat 45 Initiativen und Projekte, die von 17
Universitäten, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen
eingereicht worden waren, begutachtet und die GewinnerInnen in acht
Handlungsfeldern ausgewählt.
"Die Verleihung des Sustainability Awards ist eine herausragende
Veranstaltung, leider ist es mir nicht möglich, den Preis heute
persönlich zu überreichen. Unsere Hochschulen sind Innovationsmotor
in vielen Bereichen. Mit der breiten Palette der eingereichten
Projekte haben sie einmal mehr gezeigt, dass sie auch unverzichtbare
Wegweiser in eine nachhaltige Zukunft sind", so Karl. "Nachhaltige
Entwicklung ist die zentrale Schlüsselfrage für die Zukunft. Dadurch
soll für unser Land mehr Lebensqualität, mehr wirtschaftliche
Dynamik, ein intakter Lebensraum und eine aktive Rolle in Europa und
der Welt erreicht werden. Gerade der Bildungsbereich hat dabei
Vorbildwirkung. Die ausgezeichneten Projekte gehen mit gutem
Beispiel voran und gehen mit Sensibilität und Engagement an die
Themen heran", so Umweltminister Berlakovich.
Die Siegerprojekte sind so vielfältig, wie die nachhaltige
Entwicklung selbst. Sie berücksichtigen Umweltaspekte, soziale
Anliegen und wirtschaftliche Entwicklung sowie das Wissen und die
entsprechende Weitergabe in all diesen Bereichen.
Folgende Projekte und folgende Hochschulen erhalten den
Sustainability Award:
die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Wien, für ihr
Bachelorstudienprogramm in Umweltpädagogik (Handlungsfeld Lehre und
Curricula)
die Universität für Bodenkultur, Wien, für ein Projekt zur Linderung
von Armut und Ernährungssicherung in sogenannten Entwicklungsländern
(Handlungsfeld Forschung)
die Universität Innsbruck für ein Verkehrskonzept zur Erhöhung der
Nutzung des Öffentlichen Verkehrs (Handlungsfeld Strukturelle
Verankerung)
die Fachhochschule Joanneum, Standort Bad Gleichenberg, für ein
Projekt zur nachhaltigen Tourismusentwicklung, maßgeblich entwickelt
von Studierenden (Handlungsfeld Studentische Initiativen)
die Universität Wien für das Mentoringprogramm für Frauen
(Handlungsfeld Verwaltung)
alle vier Grazer Universitäten für ein gemeinsames strategisches
Beratungs- und Entwicklungsgremium im Bereich Nachhaltige
Entwicklung (Handlungsfeld Kommunikation und Entscheidungsfindung)
die Universität für Bodenkultur, Wien, für einen Zusammenschluss und
gemeinsamen Aktivitäten mit sechs anderen europäischen Hochschulen
für Lebens-wissenschaften (Handlungsfeld Europäische Integration)
die Universität Graz für ein Zentrum zur Vernetzung von
Nachhaltigkeitsinitiativen in der Steiermark (Handlungsfeld
Regionale Integration)
Die prominente Jury besteht aus:
Gabriele Eschig (Österreichische UNESCO-Kommission)
Franz Fischler (ehem. EU-Kommissar)
Gisela Hopfmüller (ehem. ORF)
Gerd Michelsen (UNESCO-Professor für Nachhaltige Entwicklung,
Universität Lüneburg)
Klemens Riegler (Ökosoziales Forum)
Erwin Wagenhofer (Regisseur)
Werner Wutscher (REWE)
Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien)
Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und das
Lebensministerium initiierten den Sustainability Award 2007 als
Projekt im Rahmen der UN-Dekade zur Bildung für nachhaltige
Entwicklung. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Der 1.
Sustainability Award wurde im März 2008 in Wien verliehen. Christoph
Meier, Absolvent der Meisterklasse von Prof. Zobernig an der
Akademie der Bildenden Künste, gestaltete den Award.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressebüro
Tel.: +43/1/53120-9007
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/43
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