SJ Moitzi und Lindner: "Erneute Schändung des ehemaligen KZ Mauthausen untragbar"

Sozialistische Jugend fordert dringend Vorgehen gegen rechte Umtriebe!

Wien (OTS) - "Die neuerliche Schändung des ehemaligen KZ
Mauthausen in der Nacht auf heute muss die letzten Zweifler und ZweiflerInnen, die derartige Vorkommnisse immer als Lausbubenstreiche abtun, wachrütteln!" so der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend (SJ), Michael Lindner. "Wir versuchen schon seit Jahren, die Verantwortlichen darauf aufmerksam zu machen, die ständigen rechtsextremen Umtriebe in Oberösterreich nicht zu verharmlosen und konsequent gegen rechtes Gedankengut vorzugehen," so Lindner weiter, der diese Woche schon einmal die Einberufung eines Landessicherheitsrates gefordert hat.

Auch der Verbandsvorsitzende der SJ, Wolfgang Moitzi, sieht dringenden Handlungsbedarf: "Rechtsextreme Umtriebe, wie die Beschmierung der KZ Gedenkstätte in Mauthausen, zeigen, dass es höchst an der Zeit ist, gegen das rechte Gedankengut vorzugehen. Da sind Forderungen nach der Aufhebung des Verbotsgesetzes, wie dass FPÖ-Rosenkranz getan hat, vollkommen falsch am Platz. Ganz im Gegenteil, durch derartige Forderungen fördert Rosenkranz die Ausbreitung von rechtem Gedankengut nur noch mehr und macht
sich für das Amt des/der Bundespräsidenten/in vollkommen untragbar."

Lindner und Moitzi erwarten sich ein konsequentes Vorgehen gegen die Schänder der KZ Gedenkstätte Mauthausen und fordern auch von der für die Gedenkstätte zuständigen Ministerin Fekter klare Taten:
"Fekter darf sich nicht weiter auf dem rechten Auge blind stellen und muss als Innenministerin dafür sorgen, dass Österreich kein Tummelplatz für Rechtsextreme wird!"

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